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Scarlett

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Donnerstag, 10. Januar 2019, 22:02

Sorry, ich musste mich vorhin mal aufregen, das ist echt frustrierend.. :S

Ja, kalibrieren hat es beim Enlite "damals" immer nur noch schlimmer gemacht, deshalb hab ich das bisher gelassen. Mein DiaDoc - selber DM 1 Patient mit der 640er und passendem CGM - sagt immer, man solle sehen, dass man einen neuen Sensor möglichst setzt wenn 5Stunden kein Bolus gegeben wurde und die Werte stabil waren. Vielleicht war das der Fehler gestern. :S Auf der anderen Seite sind die Voraussetzungen für mich nicht besonders einfach zu erfüllen.. :S

Ich schau mal wie die Nacht wird, kalibriere gegebenenfalls und wenn es dann nicht läuft, setze ich einen neuen Sensor. Dann versuchen bei Dexcom zu reklamieren?

Lilimaus

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Donnerstag, 10. Januar 2019, 22:25

Hallo Scarlett,
der Frust ist sehr verständlich, wenn man davon ausging, daß nun mit neuem Sensorsystem alles besser wird..... wird es wohl auch, aber Du kannst einfach mit dem ersten Sensor Pech gehabt haben... fast immer liegt es an einer schlechten Setzstelle bzw. geknicktem Sensorfaden beim Einschießen....
Mit Reklamation bei Dexcom habe ich zum Glück noch keine Erfahrung.... nur wurde ich in mehreren Telefonaten immer darauf hingewiesen, daß - wenn der Sensor zu früh abfällt - man ihn gleich reklamieren soll.
Und die Erfahrung mit Abbot zeigt ein ähnliches Vorgehen: Sensoren mit starker Ungenauigkeit über 60 mg wurden nicht getauscht, abgefallenene sofort ohne großes Nachfragen..... Du verstehst?? ;)
Sicher wissen da erfahrene Dexcomnutzer mehr...
Viel Glück und eine ruhige Nacht mit guten Werten :D

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RK6

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Freitag, 11. Januar 2019, 08:57

Hallo Scarlett,

ich hatte auch ein Problem mit dem ersten Sensor den ich gesetzt hatte. Die Differenz zwischen BZ Messung und G6 war auch sehr hoch. Außerdem hatte mein Sensor laufend Aussetzer. Ich habe die Dexcom Hotline kontaktiert.
Die Hotline von Dexcom ist wirklich sehr freundlich und kompetent. Es wurden auch solche Ursachen wie von Lilimaus genannt. Insgesamt habe ich für den ersten Sensor die Hotline 3 Mal kontaktiert.
Ich bekomme einen Ersatzsensor und soll den Sensor vorzeitig entfernen.

Für die Hotline musst du allerdings Zeit mitbringen, es dauert so zwischen eine bis-eineinhalb Stunden bis du dran bist. Allerdings wurde ich von jedem Telefonkontakt hervorragend beraten und man nahm sich Zeit für mich.

Seit dem 2. Sensor läuft alles prima. :laub

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Scarlett

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Freitag, 11. Januar 2019, 13:31

Nach 30min Warteschleife hatte ich dann wen am Telefon bei Dexcom. Sehr nett und hilfsbereit, nachdem ich erzählt habe was los ist, sagte der Mensch dann ich solle einen neuen Sensor starten und bekäme Ersatz zugeschickt. Er meinte auch noch, das gebe es leider zwischendurch und jetzt würde das sicher besser laufen, ich bräuchte auch keine Rücksicht auf gegebene Boli, Essen oder sonst was nehmen, wäre beim G6 unnötig während der Aufwärm-phase. Hab ihm gesagt, dass ich ihn beim Wort nehme und mich gegebenenfalls noch mal melde. Bin gespannt nachher.. Skepsis ist jetzt natürlich groß..

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Brigitte1

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Freitag, 11. Januar 2019, 15:49

So ich habe jetzt zum 2 mal den Sensor verlängert bis auf die lästige Aufwärmphase ging alles einfach, ich verwende nicht Xdrip sondern die originale Dexcom App Bis jetzt läuft der Sensor genau ich habe nicht Kalibriert weil ich das schon einmal gemacht habe und der Sensor gesponnen hat.

LG Gitti :)
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Scarlett

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Freitag, 11. Januar 2019, 18:13

Ich hoffe nach 24Std klappt das dann auch. Bisher lag der Sensor nach der Aufwärmphase entweder 10 höher oder tiefer als der BZ war :S

Wattwurm

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Freitag, 11. Januar 2019, 18:29

Ich hoffe nach 24Std klappt das dann auch. Bisher lag der Sensor nach der Aufwärmphase entweder 10 höher oder tiefer als der BZ war :S


10 höher oder tiefer ist ja je nach Wert unterhalb einer Messtoleranz. Da könnte ebenso gut Dein Messgerät falsch liegen und Du würdest event. auch zwei so unterschiedliche Werte bekommen, wenn Du zweimal hintereinander an verschiedenen Fingern blutig misst. Und bedenke, dass der Wert am CGM hinterherhinkt, weil das eben keine blutige Messung ist.

Meine Empfehlung: Miss nicht zu oft gegen, auch wenn es schwer fällt. Du machst Dich nur verrückt.

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Freitag, 11. Januar 2019, 19:05

Vor allem sind da auch noch ~15 Minuten Verzögerung mit drin, d.h. es ist gut möglich, dass der Dexcom Wert 15 Minuten später dann mit dem blutigen Wert von vorher übereinstimmt.
Fakt ist aber so oder so, dass das Dexcom wie auch das Messgerät einen Toleranzwert haben. Du kannst mit 3 Teststreifen vom gleichen Blutstropfen messen und Werte von 100, 120 und 140 kriegen.

Lilimaus

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Freitag, 11. Januar 2019, 19:56

So sehe ich das auch!
Hatte eben z.B. einen niedrigen Wert von 83, dachte, die Verlängerung würde sich eventuell doch langsam bemerkbar machen - blutig nachgemessen: 122! Aaaber: Mein leichtes Hungergefühl sagte mir, daß ich eventuell doch niedriger liege und was war? Nochmal blutig gemessen und diesesmal (!) :whistling: Fingerbeere vorher mit Alkohol gereinigt.... Ergebnis 85!!
Soviel zu den vielen kleinen Möglichkeiten, auch beim blutigen Messen Fehler zu machen.... wird mir so schnell nicht wieder passieren.... oder doch? Der Mensch ist eben manchmal ein faules Schw....chen :D

Hab einfach ein Weilchen Geduld mit dem System, Scarlett, das wird schon!! Und kann es sein, daß Deine Erwartungshaltung bissle hoch ist? ;)

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Scarlett

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Freitag, 11. Januar 2019, 21:33

Ich erwarte zumindest, dass ich nicht bei einem Sensor-Wert von 100 raten muss, ob der BZ jetzt 80, 100 oder 120 ist - bei 200er Werten ist das dann nicht mehr so egal und nach unten hin noch weniger finde ich. Dass da Verzögerungen drin sind, ist mir durchaus bewusst und auch, dass sich das einspielen muss oder zumindest sollte. Nur wenn ich Therapieentscheidungen anhand des Dexcom fällen möchte, muss ich mich da schon drauf verlassen können. Ich habe mit dem Enlite richtig beschi****e Erfahrungen gemacht, dazu ein DiaDoc der mich fertig gemacht hat, weil ich bei 300 BZ und 60 CGM gespritzt und nicht gegessen habe. Das führt dazu, dass ich viel gegen kontrolliere und ja, bei den Berichten über das G6 waren meine Hoffnungen hoch, dass das jetzt viel besser klappt. Spielt sich das nicht ein, werde ich das Dexcom nicht weiter nutzen können, bekomme dann zu wenig Teststreifen verschrieben.

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Freitag, 11. Januar 2019, 21:55

Ähmm, bitte entschuldige, wenn ich das jetzt sage!!
Die Werte vom Dexcom schwanken um 10mg/dl im Vergleich zum blutigen BZ???
Was sind schon 10mg/dl!!??
Bei BZ 100 zeigt dann Dexcom eben 90 mg/dl an..
Zieh mal die Toleranz von Deinem blutigen Messgerät ab und Du wirst dann auch auf 90 oder weniger kommen!!!
Wenn Du auf das Dexcom verzichten möchtest..... bitte,
aber dann hättest Du den Verlauf Deines Blutzuckers wohl nicht mehr so unter Kontrolle, in welche Richtung es geht!!!

Es sei denn Du machst alle 5 Minuten eine blutige BZ Messung und hoffst darauf, das die angezeigten Werte dabei 100% stimmen!!!
Bei FSL hatte ich Schwankungen bis zu 60 mg/dl, noch oben oder nach unten!! Da konnte ich mich nicht drauf verlassen!!!!!
Signatur Pour en arriver la

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Freitag, 11. Januar 2019, 22:15

Nur wenn ich Therapieentscheidungen anhand des Dexcom fällen möchte, muss ich mich da schon drauf verlassen können. Ich habe mit dem Enlite richtig beschi****e Erfahrungen gemacht, dazu ein DiaDoc der mich fertig gemacht hat, weil ich bei 300 BZ und 60 CGM gespritzt und nicht gegessen habe.
Ich verstehe dich da @Scarlett, bei mir war es damals zu Beginn mit dem Libre ebenso und ich habe damals schon etwas gebraucht, bis ich den Werten Vertrauen schenken konnte. Ich hatte gerade bei etwas niedrigeren Werten so um die 80-90
immer Angst, dass der Wert doch jetzt schon - trotz konstanten Verlaufs - bei 60 oder 70 sein könnte, wenn der Sensor nicht läuft und habe dann zu Beginn immer sehr oft nachgemessen.

Es gibt ja auch Erfahrungsberichte, da sieht das Dexcom G6 nicht so toll aus und da geht das dann alles genau in die andere Richtung, hier im Forum sind im Schnitt die Erfahrungsberichte doch recht positiv. Du hast ja mehrere Möglichkeiten im Vergleich zum Libre (ich konnte damals nicht kalibrieren), du kannst kalibrieren und dann schauen wie der Sensor sich nach ein paar Stunden verhält, wenn du damit besser zurecht kommst, dann machst du es eben so.

Mittlerweile versuche ich auch nicht mehr (damals hatte ich einen Zielwert am Tag von 100 mg/dl) so "niedrig" durch den Tag zu kommen, sondern berechne einfach diese ominöse Toleranz, die diese Sensoren und blutigen Messungen haben können, mit in den anzustrebenden Zielbereich mit ein. Ich strebe mittlerweile einfach die 110-120 mg/dl (für den Tag) an und fahre damit eigentlich sehr gut (so kann ich mir Abweichungen v.a. nach unten als auch nach oben leisten), wenn das eine Lösung für dich ist, dann kannst du das eventuell mal probieren (ich muss dazu allerdings sagen, dass ich bisher von großen
Abweichungen/ Fehlerhaftigkeit der Sensoren verschont geblieben bin).

Es war bei mir auf jeden Fall auch ein psychisches Moment mit dabei, ich hatte damals das Libre und habe einen (vorherigen) fehlerhaften Sensor und die daraus entstandene Angst auf alle anderen Sensoren sozusagen "übertragen", wenn du dann bei dem G6 ein paar Sensoren hast, die ohne Probleme laufen, wirst du sehen, dann verschwindet auch dieser Zwang, irgendwie immer nachmessen zu wollen...bei mir hat es zumindest damals etwas gedauert, bis ich soweit war.

Noch kurz eine durchaus amüsante Geschichte, die dazu passt: Ich habe über Jahre das Dexcom G4 in Verbindung mit der Animas verwendet, der Sensor hat bei mir immer, wirklich immer ca. 20 mg/dl zu wenig angezeigt im Vergleich zum blutigen Wert. Ich habe damals gedacht, dass es ein "Feature" des G4 ist, um mehr Sicherheit hereinzubringen ^^ (hatte damals irgendwo eine ähnliche Geschichte zum Libre gelesen und dachte bei dem G4 ist es ebenso), gerade bei fallenden Werten (würde ja Sinn machen) und ich hab es dann einfach hingenommen und die Werte waren dennoch super, indem ich einfach mit dem Zielbereich "gespielt" habe, was ich jetzt bei dem G6 auch mache, dort allerdings mit dem Ziel, dass ich mich um die möglichen Abweichungen nicht kümmern muss...vielleicht hilft es dir ja.

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Samstag, 12. Januar 2019, 00:28

Ich erwarte zumindest, dass ich nicht bei einem Sensor-Wert von 100 raten muss, ob der BZ jetzt 80, 100 oder 120 ist


Exakt das machst du aber auch bei der blutigen Messung. Die kann ebenfalls 20% abweichen.
Ich benutze jetzt seit 6 Monaten ein G5 und seit 2 Monaten das G6. Die Werte stimmen nicht 100% mit der blutigen Messung überein, passen aber zu meinem Befinden. Ich messe nur noch alle 3 Tage oder so mal blutig und injiziere grundsätzlich nach dem Dexcom Wert. Mein letzter HbA1c lag bei 5.6.. so falsch kann der Dexcom also nicht liegen. Und ob ich jetzt 110 auf dem Dexcom stehen hab oder 100 blutig gibt sich nix.. vor allem, weil die Chancen groß sind, dass ich 15 Minuten später auf dem Dexcom auch die 100 stehen habe.
Absolute Präzision kriegst du nie, und du machst dich kaputt, wenn du wegen ein paar Punkten Panik schiebst. Das ist eine rein physikalische Sache, nicht ein Fehler des Dexcoms.. dein Körper ist nicht sehr präzise, und Gewebeflüssigkeit verhält sich nunmal verzögert zum Blut. Nen Sensor in die Vene stecken geht halt nicht.

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Samstag, 12. Januar 2019, 00:29

Scarlet, der Vergleich mit einem anderen (blutig messenden) Messgerät ist nicht zielführend, weil er dich kirre macht und es sowieso zehn verschiede Gründe gibt, warum die Werte voneinander abweichen.

Du musst deine Therapie nach dem CGM ausrichten, und dann schauen, bei welchen Werten du eine Hypo merkst, oder wie gut der HbA1c nach drei Monaten im Labor mit dem, den dir deine Auswert-Software anzeigt übereinstimmt.

Wenn du Hypos bekommst, obwohl dein Sensor 150 mg/dl anzeigt, oder wenn deine CGM Kurve nach dem Essen nicht ansteigt oder bei Bewegung nicht runtergeht, oder wenn du einen BZ-Durchschnitt von 100 hast, aber dein HbA1c im Labor bei 9,5 landet, dann kannst du dich über das CGM beschweren, aber nicht wenn dein Blutzucker Messgerät etwas anderes anzeigt als dein CGM.

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Scarlett

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Samstag, 12. Januar 2019, 10:47

Tut mir Leid wenn ich auf die Nerven gehe. Ich bin mit dem BZ groß geworden und habe mich darauf mehr als 25 Jahre drauf verlassen. Dann kam das Libre und die Feststellung, dass das bei mir gar nicht klappt. Mit dem Enlite bin ich dann in der Schwangerschaft richtig auf die Schnauze gefallen und das nicht nur 2x oder 3x, sondern über Monate. Dass beim Dexcom jetzt der 1ste Sensor auch nur Mist gemacht hat, führt bei mir halt nicht dazu, dass ich dem System jetzt vertraue - auch wenn es nur 10mg/dl daneben liegt. War beim Enlite auch - und 1 Stunde später lag der BZ bei 200 und der Sensor bei 60. Das prägt, mich zumindest.

Seit heute Nacht liegt der Sensor kontinuierlich 10mg/dl höher als der BZ und hat mich schon vor einer Hypo bewahrt um 3h. Wenn das jetzt so bleibt, ist das völlig in Ordnung und dann kann ich mich da in ein paar Tagen sicher auch drauf verlassen, nur lassen mich meine bisherigen CGM- Erfahrungen halt erstmal wachsam bleiben.
Wenn ihr mit so was direkt abschließen könnt, freut mich das sehr für Euch und wünsche mir da auch eine Scheibe von, aber das ist mir leider nicht gegeben und solche Ansagen wie ihr die jetzt zum größten Teil gemacht habt, sind dann zear ehrlich, aber nicht grade aufbauend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarlett« (12. Januar 2019, 11:30)


mandarin

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Montag, 14. Januar 2019, 22:02

Langsam nervt der G6

Die ersten 4 G6 Sensoren haben super funktioniert. Zwischendurch mal ein Signalverlust. War aber tragbar.
Der 5. Sensor hatte am 7. Tag permanent Signalverlust. Immer wieder wurde erneut angezeigt dass es bis zu 3 Stunden dauern kann bis wieder Werte angezeigt werden. Abends hat er dann ganz aufgegeben und es kam die Meldung dass er ganz ausgetauscht werden muss. Hatte daraufhin an den technischen Support geschrieben und bis heute, 10 Tage danach, noch keine Antwort von Dexcom bekommen. Morgen rufe ich da an. Heute Abend war der nächste Sensorwechsel. Hatte ihn schon früher gestoppt weil er erst gegen Mitternacht abgelaufen wäre. Wie gesagt, der letzte wollte ja zu früh ausgetauscht werden. Also Wechsel wie immer. Alten raus. Neuen rein. Code eingegeben, Aufwärmphase hat sich gestartet und dann ein piepen mit der Meldung dass ein Sensor nur einmal verwendet werden kann oder so ähnlich. Der war neu! Also wieder raus und den nächsten neuen rein. Jetzt fehlen mir 13 Tage die ich definitiv ersetzt haben möchte. Werde morgen berichten wie die Resonanz von Dexcom war. Bis dahin hoffe ich dass der jetzige seine Arbeit leistet.

Max1

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Montag, 14. Januar 2019, 22:19

Heute Abend war der nächste Sensorwechsel. Hatte ihn schon früher gestoppt weil er erst gegen Mitternacht abgelaufen wäre. Wie gesagt, der letzte wollte ja zu früh ausgetauscht werden.

Bei derartigen Problem empfiehlt sich xDrip+, damit wird der Sensor - die richtigen Einstellungen vorausgesetzt (findest du hier am Anfang des Threads) - automatisch neugestartet, ohne dass er früher getauscht werden möchte. Die Frage ist natürlich auch, warum einen Sensor nach 10 Tagen tauschen, der einwandfrei läuft?


Edit:


Der Sensor läuft ja nur 10 Tage... Das Mut XDrip rall ich nicht
Ist eine App, die du ebenfalls auf deinem Smartphone installierst und mit der du ne Menge anstellen kannst (u.a. wird der Sensor automatisch neugestartet). Schau mal hier im Thread und hier gibt's die App.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Max1« (14. Januar 2019, 22:48)


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Montag, 14. Januar 2019, 22:38

Der Sensor läuft ja nur 10 Tage... Das Mut XDrip rall ich nicht :help:

Arakon

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Montag, 14. Januar 2019, 23:01

Alten raus. Neuen rein. Code eingegeben, Aufwärmphase hat sich gestartet und dann ein piepen mit der Meldung dass ein Sensor nur einmal verwendet werden kann oder so ähnlich. Der war neu!


Das passiert, wenn du den neuen Sensor "zu schnell" setzt. Die App denkt dann, dass du versuchst, den alten einfach direkt neu zu starten. Nach dem Stoppen min. 10 Minuten warten, erst danach den neuen aktivieren, und die Meldung kommt nicht.

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Dienstag, 15. Januar 2019, 00:01

Zu XDrip. Habe das nochmal probiert. Ziffernblatt einstellen ging. Werte werden aber nicht angezeigt

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