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lockenhaupt

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 10:23

Erfahrungsberichte G6

Guten Morgen

Dexcom führt im Moment das G6 auch in der Schweiz ein, die Berichte (aus den USA) sehen aus meiner Sicht sehr interessant aus, besonders da man sich nun den Sensor auch alleine mit nur mit einer Hand setzen kann.

Da ich den Sensor immer in den Armen habe , braucht es dazu immer die Hilfe meiner Frau. Wenn der Transmitter dann noch ganz neu ist, hat sie grosse Probleme mir diesen dann zu setzen.

So wie ich in den Filmen aus den USA gesehen habe soll das der Vergangenheit angehören und alles soll besser funktionieren.

Gibt es hier jemanden der das G6 schon in gebrauch hat und darüber berichten kann ?

Wermutstropfen bei der ganzen Geschichte, der Plastikabfall ist nicht weniger, sondern durch die neue Stechhilfe mehr.

Nächsten Samstag habe ich bei meinem Diabetologen meinen Quartalstermin, und will dann mit ihm reden auf das G6 zu wechseln.



Danke und lieben Gruss

Mike

karlhof

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Mittwoch, 17. Oktober 2018, 11:44

Funtioniert prächtig. Ich hatte allerdings auch noch nie Probleme mir den G5-Sensor alleine am Arm zu setzen.
Was willst du wissen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »karlhof« (18. Oktober 2018, 08:01)


lockenhaupt

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 10:53

Hallo Karlhof



Danke für deine Rückmeldung.

Am meisten interessiert es mich wie das "Einhand" Handling mit der neuen Stechhilfe ist.

Ich trage den Sensor gerne am Arm, da stört er mich am wenigsten, hier muss meine Frau ihn mir aber setzen.

Das soll ja mit der neuen "Stechhilfe" Schnee von gestern sein und man kann alles alleine machen.

Danke und Gruss

Mike

karlhof

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:06

Wie gesagt, das Setzen ist wirklich easy. Allerdings war es doch mit dem G5 auch nicht wirklich schwierig sich das Ding am Oberarm zu setzen. Aufkleben, Nadel rein/raus und dann die 2 Laschen zusammendrücken dass man den Applikator wieder los wird. Ist aber mit dem G6-Applikator nicht vergleichbar. Geht mindestens genauso leicht wie mit dem Libre wenn nicht noch leichter, da man vorher keine 2 Teile zusammenstecken muss sondern einfach auf den Knopf drücken. Allerdings sind die Pflaster meiner Ansicht nach wirklich der Schwachpunkt. Die haben beim G5 schon nicht gut gehalten und beim G6 scheint sich da leider nichts geändert zu haben. Nur muss das Teil ja jetzt 10 statt 7 Tage kleben bleiben. Das könnte bei mir zu einem Problem werden.

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linus

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:01

Nur muss das Teil ja jetzt 10 statt 7 Tage kleben bleiben.


Dem entnehme ich, dass du (anders, als die meisten, die ich so kenne) die Sensoren nie 'verlängert' hast? Kam das hin von der Versorgung her? Wenn das Pflaster nicht so agressiv ist, hätte das bestimmt für viele Anwender Vorteile, mich nerven die Libre-Pflaster inszwischen auch zunehmend ... :S
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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:28

Also für mich klingt das gut!!
Ich hatte schon bedenken, das ein anderer "Kleber"/Pflaster" verwendet wird beim G6 ;) !!
Das Libre hab ich bereits nach einigen Sensoren nicht mehr vertragen, wollte aber zu erst nicht aufs Libre verzicheten :rolleyes: :pupillen: !!
Beim Dexcom G4/G5 hab ich keine Probleme mit dem Pflaster und wenn sich das Pflaster mal früher lösen sollte, klebe ich einfach Fixomull Stretch über das alte Pflaster und dies hält bei mir noch gut 5-6Tage!!!
Ich habe mir so eine Art Schablone angefertigt, welche etwas größer, als das original Pflaster ist.
Übertrage die "Schablone/Maße" und den Ausschnitt für den Transmitter auf das Fixomull schneide es aus und fertig.
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Freitag, 19. Oktober 2018, 08:43

Lt. Dexcom Webinar wurde der Kleber des Pflasters nicht geändert. Damit dürften die die das G5 gut vertragen haben auch mit dem G6 gut zurecht kommen. Allerdings ist es ohne zusätzliche Pflaster echst schwierig die Laufzeit von 10 Tagen zu erreichen. Dexcom USA liefert hierzu auch Alkoholpads zum entfetten der Haut und ein zusätzliches, spezigell ausgeschnittenes Fixierpflaster mit. In Deutschland scheint man sich diese beiden Dinge leider zu sparen.
Vielleicht würde sich daran etwas ändern wenn viele Kunden dies bei ihrem nächsten Anruf bei Dexcom erwähnen würden. Dexcom selbst empfiehlt ja auch die Vorbereitung der Haut, allerdings kann man hierfür auch die falschen Mittel verwenden. Wenn Dexcom ein getestetes Akohol-Pad den Sensoren beilegen würde (wie dies Abbott bei ihrem Libre auch tut), dann könnten solche Fehlerquellen relativ einfach vermieden werden.

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Freitag, 19. Oktober 2018, 08:57

Ich pappe bei meinem G5 seit jeher ein großflächiges, abgerundetes und mittig ausgeschnittenes Kinesio-Tape Pflaster drauf, und zwar direkt nach dem Setzen des Sensors. Hält 7-8 Tage ohne Murren, danach gehen die Kanten langsam ab. Die schneide ich dann zurück (bzw. lasse schneiden), und das Ding hält so locker 10+ Tage, meist 14 Tage (dann wechsel ich eh spätestens den Sensor).

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Samstag, 20. Oktober 2018, 22:23

Mein Libre klebt an mir

Meine OmniPods haben, besonders im Sommer und am Bauch, schon Schwierigkeiten sich die vorgesehen 3 Tage zu halten aber die Libre Sensoren halten 14 Tage bombenfest.
Allerdings waren mir alle Kineso-Tapes oder wie sie alle heißen für Libre zu blöd, deshalb habe ich eine andere Strategie verwendet.
Erstmal rutsche ich in die Badewanne mit heißen :smoker: Wasser (so eine Furo, japanische Sauna also :woot: ) und liege dort bis die Hautoberschicht sich richtig aufweicht. Also die Hautschicht aufweicht die in Kürze von den neuen Zellen von unten ersetzt werden wird.
Also, dann nehme ich meinen synthetischen recht rauen Peelinghandschuh und mit Duschgel drauf, bereite ich die Stelle für Libre vor.
Dann raus aus der Badewanne :foehn und dort, wo man nicht mehr schwitzt, in Ruhe den Libre fachgerecht anbringen.
Ich jogge regelmäßig und im Sommer ist es eine naturgemäß schweißtreibende Angelegenheit. Und trotzdem, habe ich nach 14 Tagen Probleme Libre von mir zu reißen.
Meinen zweiten noch selbst gekauften Sensor habe ich ohne solche Prozedere angeklebt und der begann sich nach 5 Tagen von mir loszulösen. :pupillen:

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Sonntag, 21. Oktober 2018, 12:09

Ich habe den Dexcom G6 seit ca 1 Woche.

Das Wichtigste: Ich habe mit dem G4/G5 noch nie so genaue Werte wie mit dem G6 gehabt.
Ohne kalibrieren ist die Genauigkeit phänomenal. Max Abweichung zu meinem Contour Next bei 140 zu 137. Ansonten zwischen 2-5.
Am ersten Tag mal eine Abweichung von 20.

Setzen völlig problemlos. Wenn der zweite Sensor genauso ist, gibts nichts Besseres :) :) :)

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karlhof

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Montag, 22. Oktober 2018, 07:24

Also genauer als das G5 kann ich so nicht bestätigen. Aber immerhin ohne Kalibrierung so in etwa gleiche Genauigkeit.
Vielleicht sollte ich auch mal das Next One als BZ-Messgerät versuchen, bis jetzt habe ich das AC Guide.

Joern

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Montag, 22. Oktober 2018, 10:51

Am ersten Tag mal eine Abweichung von 20.
Guck, das hätte ich nicht erwartet, denn mit dem G6 wollte Dexcom eigentlich genau das Problem beheben - den 1. Tag.

Arakon

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Montag, 22. Oktober 2018, 19:25

Mal davon ab, dass eine Abweichung von 20 Punkten noch voll im Rahmen ist, steht nirgendwo was davon, dass Dexcom die wirren Werte am 1. Tag behoben haben will. Wie denn auch? Der Körper hat eine Wunde und ballert die mit Hormonen, Chemikalien und Hitze zu, da ist es doch kein Wunder, wenn der Sensor wild gemischte Daten bekommt.

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Dienstag, 23. Oktober 2018, 16:07

So, gestern den zweiten Sensor gesetzt.
Nach 6 Stunden eine Abweichung von 18 und nach ca 18 Stunden 108 laut Contour zu 107 Dexcom

Das Pfaster des Dexcom habe ich nach 8 Tagen überklebt, da es begann sich abzulösen.

Meiner Meinung nach ein großer Sprung nach vorn vom G4/5 zum G6. Bin weiterhin absolut begeistert. :thumbsup:

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Max1

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Samstag, 27. Oktober 2018, 09:38

Erfahrungsbericht: Dexcom G6 nach ein paar Tagen [Update]

Auch wenn es schon eine Menge Erfahrungsberichte zu dem Thema gibt (vor allem in englischsprachigen Foren, Blogs, FB...etc.), möchte ich doch kurz meine ersten Tage schildern, um somit eventuell möglichen Umsteigern/Neueinsteigern hier im Forum die Entscheidung zu vereinfachen.


Das Setzen


Da ich vorher nur das G4 verwendet habe (und vorher das Libre), kann ich nur diesen Vergleich bedienen. Das Setzen des Sensors mit der neuen Setzhilfe ist weniger schmerzhaft um nicht zu sagen überhaupt nicht spürbar. Bei dem G4 habe ich immer ein leichtes bis starkes Zwicken verspürt, bei dem G6 einfach den Kopf drücken und voila, schon fertig, als wäre nichts gewesen.


Ich selbst setze die Sensoren meistens an die Stelle, die für das Libre empfohlen wird. Ich nutze also den hinteren Oberarm, da Sensor und Transmitter mich an dieser Stelle am wenigsten stören. In einem Webinar wurde die Frage gestellt, ob der Sensor auch an die Stelle gesetzt werden kann, da Dexcom diese Stelle nicht direkt empfiehlt. Es wurde dann darauf hingewiesen, dass Dexcom wisse, dass die Sensoren gerne an diese Stelle gesetzt werden und es in Ordnung wäre, solange die Sensoren an der Stelle gute bis akzeptable Werte liefern. Das ist bei mir der Fall, die Sensoren des G4-Transmitters habe ich ebenfalls meistens an diese Stelle gesetzt und hatte damit keine Probleme.


Das Pflaster


Hier gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen, bei mir hat das Libre bombenfest gehalten, das G4 nur mit Tape und bei dem G6 kann ich keinen wirklichen Unterschied zum G4 erkennen. Der Sensor hält die ersten paar Tage (kann natürlich je nach Anstrengung variieren) sehr gut, sollte aber dann fixiert werden (ob es eine Schwachstelle ist, so wie in vielen Berichten geschrieben wurde, weiß ich nicht, da ich sonst immer sofort am ersten Tag fixiere oder 1-2 Tage nach dem Setzen). Ich selbst verwende dazu Fixomull transparent, da kommt kein Wasser durch und die Gefahr, dass sich das Pflaster löst, ist auch passé.


Ein Fehler der dabei immer wieder gemacht wird, ist, dass immer wieder Tape verwendet wird, das durchnässen kann und dann immer und immer wieder überklebt werden muss (gibt‘s ein paar amüsante Bilder dazu). Eine sehr gute Alternative zu dem Fixomull transparent ist Höga-Derm-Roll – transparente Wundfolie (ebenso wasserundurchlässig und hält sehr lange, ohne dass sich etwas abschälen kann).


Die Genauigkeit


Ich nutze xDrip+ (dazu später mehr) und verwende den nativen Algorithmus, hier kann es also Unterschiede bei dem/der ein oder anderen geben. Die Genauigkeit ist – mit einem Wort – nicht zu übertreffen!


Hatte ich vorher bei dem Libre (bei stark fallenden/steigenden Werten) immer das Problem, dass sich Werte nach Schwankungen schlecht wieder eingependelt haben, so habe ich dieses Problem hier nicht. Ebenso der G4 hat mir dahingehend Probleme bereitet, dass er sehr oft 20 mg/dl zu wenig angezeigt hat und bei schwankenden Werten einfach nicht wieder den „richtigen“ Wert gefunden hat und es dann im Endeffekt bei einer Differenz (auch bei konstanten Werten) geblieben ist.


Das G6 ist wirklich absolut zielgenau, bei schankenden Werten pendelt sich der Wert (wenn der Verlauf dann nach einiger Zeit wieder konstant ist und die Verzögerung Blut-Gewebe „überwunden“ ist bei konstantem Verlauf) dann wieder ein und entspricht dem Blutzucker bis aufs i-Tüpfelchen. So etwas habe ich - was meine CGM-Karriere anbelangt - ehrlich gesagt noch nicht erlebt. Somit entfallen nahezu sämtliche Kontrollmessungen und Kalibrierungen.


Starten, neustarten und Kalibrierung


Ich nutze das oben erwähnte xDrip+ und starte mit dieser App auch den Sensor selbst. Dies hat den Vorteil, dass der Sensor nicht etwa mit einer der im Umlauf befindlichen mühsamen Methoden manuell neugestartet/verlängert werden muss, so wie das bei der Dexcom-App er Fall ist (sofern die Verlängerung gewollt ist) und der Sensor direkt per xDrip+ gemanagt werden kann (keine App kann in Sachen Funktionalität und Auswertung xDrip+ auch nur ansatzweise das Wasser reichen).


Hierbei ist es wichtig, unter den „G5 Debugeinstellungen“ den „Native Algorithm“ (sagt schon der Name, da wir ohne Kalibrierungen auskommen wollen, wollen wir auch den Algorithmus des G6 verwenden), „Restart Sensor“, „Preemtive Restarts“ und den „G6 Support“ einzustellen.


Der Sensor wird dann nach 6 Tagen automatisch neugestartet und es bleibt einem die zweistündige Aufwärmphase erspart (bei dem G4 ist es ebenso, alles passiert lautlos im Hintergrund). Auf die Frage, warum ich einen Sensor neustarten möchte, den die KK sowieso übernimmt, kann ich nur sagen, dass – so habe ich es bei dem G4 auch immer gemacht – solange die Werte stimmen, ganz einfach Setzstellen eingespart werden können. All diejenigen, die ein CGM über Jahre nutzen, werden wissen was ich meine, diese kleinen Narben (die entstehen können, aber nicht müssen) lassen sich somit auf lange Sicht gesehen deutlich reduzieren.


Zum Start via xDrip+


Sehr wichtig bei dem Starten des Sensors via xDrip+ ist, dass die neueste Nightly installiert wird. Ich habe eine Version aus dem August genommen und der Sensor hat nicht funktioniert, erst als ich eine neue Version aus dem Oktober genommen habe, hat es funktioniert (außerdem sehen hier die Trendpfeile etwas moderner aus ;) ).


Bevor allerdings der Start des Sensors ohne die Dexcom-App funktioniert, muss – damit auch die Einstellungen stimmen und die Nummer des Sensors eingegeben werden kann – der „Source Wizard Button“ aktiviert werden. Dazu einfach das obige xDrip-Icon lange gedrückt halten und dann in dem Menü den „Source Wizard“ aktivieren und über diesen den Sensor dann aktivieren.


Über diesen kann dann recht flott die Quelle angegeben werden (G5/G6-Transmitter), dann die Transmitternummer und im Anschluss die Nummer des Sensors. Nur wenn der Sensor mit diesem Wizard aktiviert wird, stimmen auch die entsprechenden Einstellungen (siehe hier).


Es kann sonst passieren, dass ein Sensor gestartet wird (in der Anzeige steht dann auch, dass die zweistündigen Aufwärmphase läuft), aber nach den 2 Stunden der Sensor immernoch nicht aktiviert ist, da die entsprechende Sensornummer nicht über den Wizard eingegeben wurde.



Fazit


CGMs und Insulinpumpen, immer sehr individuelle Ansprüche und diesen niemals in Gänze entsprechend, somit ungenügend und ebenso niemals perfekt.


Tja, daran habe ich bis vor kurzem auch geglaubt, wurde dann aber dadurch, dass ich die DANA „kennengelernt“ habe und jetzt das G6, eines Besseren belehrt. :)


Die vielen Vorteile (Genauigkeit, keine Kalibrierung) relativieren sich eventuell dahingehend, dass diejenigen, die mit dem Libre super Werte erzielen, diese Vorteile auch haben und sich einen Umstieg somit durchaus sparen können.


Im Vergleich zu dem G4 (das Enlite möchte ich hier nicht direkt vergleichen, da ich diese Sensoren nie getragen habe, sondern nur deren Probleme kenne; Stichwort: ISIG-Wert) ist es allerdings ein riesen Schritt in die richtige Richtung. Der Sensor ist nicht nur schlanker, sondern bringt viele Vorteile mit sich, die ich bei dem G4 schmerzlich vermisst habe.


In diesem Sinne: Ein Hoch auf gesunde Fingerkuppen. :thumbsup:


Update: 06.11.2018

Nach knapp 2 Wochen Tragedauer (Fixierung durch Fixomull transparent) hält der Sensor nach wie vor sehr gut.

Wichtiger aber: Die Werte stimmen bei einem konstanten Verlauf sehr gut mit den blutigen Werten überein. Auch starke An- und Abstiege nimmt der Sensor ohne Murren hin und pendelt sich dann locker wieder ein. Ich habe in den letzten 12 Tagen die ersten Tage den Nüchternwert blutig gegengemessen und die Werte waren wie gesagt sehr gut (der heutige Nüchternwert hat sogar ohne Abweichung übereingestimmt).

Die oben genannten Einstellungen (xDrip+) haben auch dazu geführt, dass der Neustart lautlos vonstatten ging, ich musste weder kalibrieren noch irgendwelche Hinweise über mich ergehen lassen...alles ohne Erinnerungen o.ä.

Zu möglichen allergischen Reaktionen kann ich bis jetzt noch nicht viel sagen, da ich den Sensor noch trage. So etwas wie ein Jucken o.ä. verspüre ich nicht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich so etwas wie allergische Reaktionen weder bei dem Libre noch bei dem G4 hatte.

Der einzige Unterschied von dem Libre zum G4 war bei mir, dass die Haut nach 2 Wochen Libre doch schon sehr gerötet gewesen ist, wohingegen das G4 keinerlei Hautveränderungen (nach einer ebenso zweiwöchigen Tragedauer) hervorgerufen hat.


Update #2: 28.11.2018


Es scheint wohl bei der ersten Nutzung des Transmitters mit einem neuen Sensor Probleme zu geben, dass nach der zweistündigen Aufwärmphase immer nach 2 Werten für die Kalibrierung gefragt wird.

Das Problem hatte ich zu Beginn ebenfalls, allerdings nur bei dem ersten Sensor, der 2. Sensor ist dann ohne den Hinweis, dass ich 2 Blutzuckerwerte zur Kalibrierung eingeben soll, gestartet.

Mittlerweile haben auch andere dieses Problem und werden immer wieder nach Werten gefragt, wenn nach der zweistündigen Aufwärmphase der Sensor gestartet werden soll.

Die Lösung hierfür ist einfach: Unter Einstellungen > G5 Debugeinstellungen einfach den Haken bei Go on without calibrations setzen, jetzt wird nach der Aufwärmphase des Sensor nicht mehr nach Werten gefragt, ebenso nicht mehr, wenn der Sensor mit den Optionen preemtive restarts und restart sensor neugestartet wird und somit mehr als 10 Tage laufen soll.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Max1« (28. November 2018, 19:01) aus folgendem Grund: Update, Update numéro 2.


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Samstag, 27. Oktober 2018, 11:14

Hallo max 1,
vielen Dank für die umfangreichen Infos. Ich werde das G 6 demnächst auch erhalten und will auch xDrip benutzen
und nicht die Dexcom App. Da werde ich bestimmt noch die eine oder andere Frage haben wie das genau nacheinander abläuft. Dann startest du den G 6 auschließlich über die X Drip oder? Ich habe mir den Reciver bestellt, da muss ich noch wissen wie das dann mit XDrip abläuft. Kann ich den G 6 mit dem Reciver starten, danach dann die neue XDrip runterladen,
und den G 6 auswählen?
Schon mal vielen Dank für deine Hilfe!! :) :) :)

Max1

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Samstag, 27. Oktober 2018, 11:39

Kann ich den G 6 mit dem Reciver starten, danach dann die neue XDrip runterladen,
und den G 6 auswählen?
Hallo Pira,

ja, das geht. Du machst dann, nachdem du den Sensor mit dem Receiver gestartet hast, den Start mit xDrip+ allerdings nicht so, wie oben beschrieben.

Du musst dann bei xDrip+ nur - und das ist wichtig - nach dem warum up des Sensors (also wenn der Sensor bereits läuft und du ihn per Receiver gestartet hast) die Transmitternummer eingeben und xDrip+ verbindet automatisch.

Die obigen Einstellungen (preemtive restarts, native algorithm..etc.) kannst du je nach deinen Bedürfnissen anpassen und den Sensor dann entweder über den Receiver neustarten (da gibt es eine Menge Anleitungen im Internet dazu) oder aber du lässt es (so wie oben beschrieben) xDrip+ automatisch machen.

linus

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Samstag, 27. Oktober 2018, 12:02

Super Bericht, Max, danke dafür, und ich hoffe, - falls ich den G6 hoffentlich im Januar auch kriege - dass er bei mir genauso gut läuft, die Probleme mit dem Libre (Pflaster, Drift, Sensor-Ausfälle) nerven mich doch zunehmend.

Nicht alle Berichte sind leider so positiv bezüglich G6 wie deiner, bleibt nur Daumen drücken. ;)
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Samstag, 27. Oktober 2018, 12:21

Kann mir denn jemand mal die Vorteile von xdrip im Vergleich zur Dexcom App konkret nennen?

Kann ich xdrip Und die Dexcom App gleichzeitig nutzen?

Und noch eine Frage: Kenne xdrip bisher überhaupt nicht! Was muss ich also im Einzelnen und in welcher Reihenfolge machen?

Wäre über Infos sehr dankbar:

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linus

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Samstag, 27. Oktober 2018, 12:38

Kann ich xdrip Und die Dexcom App gleichzeitig nutzen?


Nein, denn beide müssten denselben BT-Kanal nutzen, was nicht geht. ;)
Lade dir doch einfach mal das XDrip+ in der neuesten Nightly auf dein Phone und gucke es dir an, das dürfte das Einfachste sein.

https://github.com/NightscoutFoundation/xDrip/releases


Nachfrage an Max: Welches Blutzucker-Messgerät verwendest du, um den G6 zu überprüfen?
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