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Kochloeffel

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Freitag, 14. September 2018, 11:08

Markant gesunkener Insulinbedarf

Mein Insulinbedarf war die letzten Jahre immer etwa gleich. Ebenso die Faktoren. Tagsüber 1IE/10 g KH, abends 2IE.

Vor etwa einem Jahr habe ich beim Basal von Protaphane auf Tresiba gewechselt, mein Diabetologe meinte, ich solle mal etwas weniger spritzen am Anfang. Also hab ich statt 26 IE (aufgeteilt in morgens 14, abends 12) mal bei 20 angefangen. Das ging ganz gut, die Werte waren so wie immer.
Bis ich dann auch in den Libre-Club eingetreten bin und gesehen habe, dass da nachts doch ab und an mal eine rote Phase zu sehen war. Also hab ich weiter reduziert auf 18. Das lief dann wieder gut.

Seit einiger Zeit merke ich aber, dass ich wohl noch weniger Insulin brauche. Mittags bin ich mittlerweile so weit, dass ich keinen Bolus spritze, wenn ich bis so 30, 40 Gramm KH zu mir nehme. Sonst lande ich unweigerlich in einer Hypo. Es ist nun seit etwa einem Monat auch so, dass ich dennoch unterzuckere gegen 16, 17 Uhr. Nicht dramatisch. Aber so bei 3,9 lande ich schon fast regelmässig. Das tritt nicht auf, wenn ich "gar keine" KH esse mittags. Also zB. einen Salat, der nur durch reingerutschte Karotten oder so eine geringe Menge enthält.

Nun scheint sich auch mein Faktor abends verändert zu haben. Gestern waren wir faul, es gab Toastbrot. 6 Scheiben à rund 25 g KH. Normalerweise also 30 IE. Gespritzt hab ich 10. Und als ich ins Bett ging, lag ich knapp über 4 mmol/l. Also hab ich noch was nachgeschoben. Und bin morgens mit 3,8 aufgewacht. Ich kann also reinschaufeln, was ich will, grobe Ausschläge gibts nicht. Der höchste Anstieg lag bei knapp über 6 mmol/l. Und das bei Weissbrot.

Natürlich hab ich auch mal blutig gemessen, die Werte sind an sich korrekt. Das Basal hab ich jetzt auf 10 IE reduziert, also noch rund die Hälfte dessen, was ich vor einem Jahr gespritzt hab. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Trotzdem find ich diese markante Veränderung sonderbar.

Mögliche Erklärungen sind für mich, dass ich eigentlich täglich mehr Bewegung im Alltag hab. Ich bin weit weg davon, Sport zu treiben. Aber ich mach meine 4, 5 Kilometer zu Fuss. Ausserdem ist mein Bolusinsulin weniger geworden, seit ich mittags kaum mehr KH esse. Aber kanns nur daran liegen? Grossartig Gewicht verloren hätt ich jetzt nicht. etwa 6 Kilo seit Jahresbeginn. Und es hat noch genug an mir, da dürfte schon noch was gehen.

Mir werden ja kaum neue Betazellen gewachsen sein ... ;)

An sich kann ich mich ja freuen, trotzdem find ichs etwas merkwürdig. Hat hier vielleicht jemand eine Idee?

Isirany

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Freitag, 14. September 2018, 11:24

Man denkt immer sofort an Bewegung.
Was ist mit dem täglichen Stresslevel? Auch da kann sich ja vieles verändern, und nicht nur beruflich.
Die Kinder werden größer, Großeltern/Eltern machen einem auch oftmals Sorgen, die eigene Beziehung verändert sich auch über die Jahre.

Ich gehe nicht davon aus, dass das DER Grund ist. Aber oftmals spielt vieles zusammen.

Kochloeffel

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Freitag, 14. September 2018, 11:27

An sich ists mittlerweile stressiger als früher, also eher etwas, das den Zucker hochtreibt. Aber auch das ist kaum der Rede wert. Meine Kinder haben vier Beine, Fell und sind zufrieden, wenn sie ihr Futter bekommen, auch da keine Veränderung. Familiär und in der Partnerschaft hat sich jetzt auch nichts verändert in dem Jahr, worin ich eine Begründung sehen könnte ... meine Freundin hat einen neuen Job mit viel mehr Stress, Bewegung und Verantwortung, vielleicht strahlt sie das auf mich aus und mein Stoffwechsel zeigt sich solidarisch. ;)

Gummihupe

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Freitag, 14. September 2018, 11:45

Wenn man mag, kann man in sog. Eu- und Dis-Stress unterscheiden. Als Kohorte mit einer Stichprobengröße von n=1 kann ich statistisch sehr unsignifikant berichten, dass sich beides sehr unteschiedlich auf den Zucker auswirken kann. Vielleicht mal in ner ruhigen Minute versuchen den auf einen selbst wirkenden Stress zu bewerten.

Ähnliche Phasen mit hoher Volitilität habe zum Ende des letzten und zum Anfang diesen Jahres auch gesehen: Von ehemals 36 IE Lantus auf teilweise 12 IE Levemir. Den Grund hat mir meine Diaberaterin bei der Pumpenschulung gezeigt: Der menschliche Körper verändert sich über die Zeit, alle Zellen werden bei Defekten oder nach ihrer Laufzeit ausgetauscht. Man sagt, dass es insgesamt 7-8 Jahre dauert bis alles einmal aufpoliert ist. Interessanterweise fingen viele Insulinprobleme nach knapp 7,5 Jahren konstanter Doseirung an.

Das Ende der Geschichte: zu starke Reaktion und kleine Änderungen in der Insulindosierung (entweder nur Unter- oder nur Überzucker). Lösung: Insulinpumpe - und äußerst glücklich damit.

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Kochloeffel

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Kochloeffel

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Freitag, 14. September 2018, 13:11

Ich hatte am Anfang eher mal verändernde Faktoren. Klar, nach der Diagnose und dem Krankenhaus kam dann die Remission, diese wurde weniger, mehr Insulin war nötig etc. Aber seit einiger Zeit war Ruhe. Und es hat im Grunde immer nur den Bolus betroffen. Dass ich jetzt dermassen am Basal schrauben muss, ist neu. Aber es wär ja langweilig sonst. ;)

Pumpe schliess ich noch aus für mich.

ECO

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Freitag, 14. September 2018, 14:12

Glaube mir auch mit der Pumpe kommen Tage wo ich am "Schrauben" bin. Und dabei hilft mir dann meine Excletabelle wo ich solche Sachen/Problme dokumentiere. Somit kann ich immer wieder mal rückwärts schauen was sich wann und zu welcher Tageszeit sich wo verändert hat. Diese Tabelle ist mein "Tagebuch".
Signatur Gruß Hans :hihi:

Pumpe seit über 33 Jahren und es ist erst die sechste.....

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Freitag, 14. September 2018, 16:09

Hallo,

ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, auch ich habe vor längerer Zeit das NPH-Insulin verwendet. Leider hat es nie genügend Wirkung entwickelt, um dem Dawn-Phänomen entgegen zu wirken.
Und leider war es auch so, dass das NPH Insulin am frühen Abend kaum noch Wirkung hatte. Daraus folgte, dass der BZ steil anstieg, oder aber es gab eine Mahlzeit pünktlich um 18.00 Uhr, die die Basallücke ausgefüllt hat bis zur Nachtinjektion.
Logisch war, dass die Bolus-Dosis für die Abendmahlzeit ca. doppelt so hoch war wie mittags oder morgens. Ich habe aber seinerzeit eine konventionelle Therapie praktiziert, sodass ich keinen Faktor hatte sondern eine feste Dosis.
Wenn ich das doppelte gegessen hätte, und die Insulinmenge über einen Faktor berechnet hätte, dann wäre eine böse Insulin-Überdosierung entstanden.
Es ist also normal, dass sich bei einer besseren Basalversorgung die Faktoren gegenüber dem NPH-Insulin ändern müssen.
Was mir nur rätselhaft erscheint, ist, dass es bei Dir nie Probleme gab mit unterschiedlichen BE/KE-Mengen.
Ich hätte bei kleinen BE-Mengen am Abend (18.00 Uhr) zur Nachtinjektion einen hohen BZ gehabt und bei großen BE-Mengen eine Hypo.

Mit Gruß

Hobbit

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Freitag, 14. September 2018, 19:48

Was bedeutet "seit einiger Zeit"? Wenn wir von wenigen Wochen reden, könnte es ein nicht reproduzierbarer Einzelfall sein, den man m.M.n. nicht bis ins letzte Detail hinterfragen muss. Vielleicht ist es "nur so eine Phase", in der das Insulin besser wirkt als sonst.

Disclaimer: Ich will dein Problem natürlich nicht als nichtig abtun. :)

Ansonsten bringe ich mal das Wetter als Einflussfaktor auf die Insulinsensitivität ins Spiel. Vielleicht spielen die milden Temperaturen mit rein?

Kochloeffel

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Freitag, 14. September 2018, 22:25

Zu tiefe Werte zur Nacht hab ich seit etwa drei, vier Monaten. Das Problem am Abend seit etwa ein, zwei Monaten. Heute gabs Feierabendbier. Normalerweise gehört ein Anstieg bis rund 9 mmol/l dazu. Heute: nix. Mehr als 6,5 gabs nicht. Ich hbe nun den Wochenenddöner bewusst nicht insuliniert und werde in 2, 3 Stunden mal schauen, obs „endlich“ mal einen wirklich zu hohen Wert gibt. Diesen würd ich dann nicht korrigieren. Einfach um zu sehen, was durch die Nacht passiert. Alkohol hat bei mir keinen allzu grossen Effekt, muss ich dazu sagen. Ich wollte aber mal einfach beobachten, was passiert.

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Kochloeffel

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Samstag, 15. September 2018, 09:31

Kein markanter Anstieg ohne Bolus. Der Sensor zeigt grad auch noch zu tiefe Werte an, musste also blutig nachmessen. 5,8 mmol/l. Ich werde jetzt mal weiter keinen Bolus spritzen und beobachten.

Meine Freundin hat grad geneint, es könne an den Zinktabletten liegen. Man liest im Netz was über den Einfluss von Zink auf die Insulinwirkung. Ich hab die mal angefangen zu nehmen, weils einen positiven Einfluss auf die Hautreaktionen vom Libre-Kleber haben können. Hm.

Hubi

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Sonntag, 16. September 2018, 22:42

Welche Mengen an Zink nimmst du denn da? Das ist ja schon seltsam. ?(
Wechseljahre können's ja wohl nicht sein....mir fällt da sonst nur noch die Schilddrüse als übliche Verdächtige ein.

Lg Hubi

PS Guten Appetit bei den weiteren Versuchen! :toast
Signatur Nur von innen sieht ein Hamsterrad aus wie eine Karriereleiter.

Kochloeffel

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12

Sonntag, 16. September 2018, 23:34

1 Tablette à 15mg täglich.

Wechseljahre glaub ich auch weniger ;)
Und die Schilddrüse wurde erst kontrolliert, da glaub ich auch nicht dran. Habe am 9. Oktober meinen nächsten Arzttermin. Wenns dann noch so ist, soll der mal einige Flaschen Blut abnehmen und alles durchtesten, was geht ;)

Ich habe jetzt seit Freitagmittag keinen Bolus mehr gespritzt. Gegessen hab ich normal. Heute sogar Frühstück mit Brot. Danach folgte ein Anstieg, aber nach einiger Zeit war ich wieder im grünen Bereich. Musste gar noch eine Banane nachschieben. Der Anstieg war vergleichbar mit demjenigen, den ich hab, wenn ich spritze.
Das Abendessen heute war der Härtetest. Nudeln. Anstieg bis auf etwa 12 mmol/l. Blieb recht lange oben, dachte schon, ich hätts ausgereizt. Aber jetzt ists wieder sinkend, aktuell blutig bei 9,8.

Ich werde wohl also eigenes Insulin haben. Eine zweite Remission nach langer Zeit?

butterkeks

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Montag, 17. September 2018, 07:37

Spannende Sache bei Dir, Kochlöffel.
Evetl. hängt es aber auch mit dem schönen Wetter der letzten Monate zusammen und der gestiegenen Vitamin D Produktion. Zusammen mit dem Zink kann das schon eine Anti-Entzündliche Wirkung haben. Aber man sagt ja eigentlich, dass da nichts mehr nachwachsen kann. Woher also die Betazellen?

Bei mir ist es gerade ähnlich, ich lasse wieder ab und an das Basalinsulin weg weil selbst 4 Einheiten Levemir abends bewirken, dass ich morgens unter 80 aufwache.
Gestern bin ich 100km / 1200 hm Rad gefahren. Während der Fahrt hab ich 40g Iso (mit 90% KH) getrunken und zum Mittagessen gabs 2 dicke Scheiben Brot mit Wurstsalat. BZ ging kurz auf 130 und nach der Fahrt bin ich wieder bei 80 gelandet... Kein Bolus und auch kein Basal im Tank. Außer Sport nehme ich noch Magnesium und Brokkoliextrakt.

lg

Hobbit

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14

Montag, 17. September 2018, 07:39

Das kann dir ein C-Peptid-Test beantworten. Dies wird allerdings nicht standardmäßig bei einer Blutentnahme kontrolliert. Evtl müsstest du das aus eigener Tasche zahlen (wenn der Arzt sich quer stellt).

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Witnez

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Montag, 17. September 2018, 07:44



Ich werde wohl also eigenes Insulin haben. Eine zweite Remission nach langer Zeit?
Da haben die Insulin Zellen vielleicht verstecken vorm Immunsystem gespielt und erstmal Winterschlaf gehalten... ;)
Oder nach gewachsen dank Zink? Diabetes geheilt?
Spaß beiseite, bin gespannt, ob dein Arzt irgendeine Erklärung für die 2. Remission findet! Bis dahin lass es dir schmecken so ohne Insulin...! :thumbsup:

Kochloeffel

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Montag, 17. September 2018, 10:06

Ich vermeide Sonnenkontakt nach Möglichkeit, aber wer weiss, alle Faktoren zusammen können da natürlich einen Einfluss haben. ;)

Habe dann nochmals gemessen und der BZ blieb zwischen 9 und 10 mmol/l, also hab ich eine Minikorrektur gespritzt. Am Morgen war ich dann auf 5,8 mit einem ziemlich geraden Verlauf durch die Nacht. Heisst für mich, tagsüber (lowcarb) werd ich weiterhin mal nicht spritzen, wenns am Abend eine KH-haltige Mahlzeit gibt, spritz ich so 1 bis 2 IE. Mehr wäre wohl unschön.

Und beim Arzt werd ich mal das C-Peptid anmelden. Das wird er mit Freude bestimmen lassen. ;)

An sich wärs mir recht, wenn das bald wieder aufhört. Über die Remission nach der Diagnose hab ich mich gefreut. Jetzt hätt ich lieber eine klare Ausgangslage ohne Eigeninsulin.

Arbyter

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Montag, 17. September 2018, 11:02

Habe dann nochmals gemessen und der BZ blieb zwischen 9 und 10 mmol/l

Ach männo, jetzt hast du es kaputt gemacht. :huh:

Ich habe jetzt seit Freitagmittag keinen Bolus mehr gespritzt. Gegessen hab ich normal. Heute sogar Frühstück mit Brot. [...] Der Anstieg war vergleichbar mit demjenigen, den ich hab, wenn ich spritze. [...] Ich werde wohl also eigenes Insulin haben. Eine zweite Remission nach langer Zeit?

Im Ernst ... das ist ja wirklich irre. Ich habe ja durchaus Fantasie und halte mich auch für nicht übermäßig blöd, aber dieses Phänomen macht mich sprachlos. Zum Glück bist du ja schon lange hier im IC aktiv, sonst wäre mir vermutlich schon ein Gedanke á la "don't feed the trolls" gekommen, oder ich hätte auf den Werbeblock für linksdrehenden Tee aus bei Vollmond gepflückten Gänseblümchen gewartet.

Bin wirklich gespannt, ob sich das irgendwie aufklären lässt, oder ob es einfach irgendwann ohne Ergründung der Ursache(n) 'back to normal' geht. Danke jedenfalls für deine engmaschige Berichterstattung.

Liebe Grüße vom Arbyter
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Montag, 17. September 2018, 11:16

Habe extra lange zugewartet, aber am Ende war mir ein guter BZ dann doch wichtiger als das perfekte spritzfreie Wochenende. ;)

Gut, mein Diabetes ist ja sowieso speziell. Antikörper wurden bei der Diagnose nicht gefunden, ich hatte immer einen relativ geringen Insulin-Bedarf und wenn ich mein Basal mal vergessen hab, hat sich das nicht wirklich spürbar bemerkbar gemacht. Ob ich denn wirklich ein 1er bin oder was in Richtung Lada oder 2er mit atypischem Anfang, das hab ich mich schon auch gefragt. Aber die Diagnose war halt stets Typ 1, ohne Insulin gings nicht. Bis halt eben im Moment. Zumindest teilweise.

Tjaja, werde weiter beobachten.

Bratbäcker

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Montag, 17. September 2018, 16:13

Mögliche Erklärungen sind für mich, dass ich eigentlich täglich mehr Bewegung im Alltag hab. Ich bin weit weg davon, Sport zu treiben. Aber ich mach meine 4, 5 Kilometer zu Fuss. Ausserdem ist mein Bolusinsulin weniger geworden, seit ich mittags kaum mehr KH esse. Aber kanns nur daran liegen? Grossartig Gewicht verloren hätt ich jetzt nicht. etwa 6 Kilo seit Jahresbeginn. Und es hat noch genug an mir, da dürfte schon noch was gehen.


Deine Erklärungen halte ich für sehr wichtig. Gewichtsabnahme (6 Kilo ist 'ne Menge!), mehr Bewegung und gesunkener Insulinbedarf, der eine Insulin-Rezeptor-up-Regulation auslöst, die sich bei Dir spiralenartig nach unten gezogen hat. Ob das allerdings ausreicht, kann ich nicht einschätzen.

Ob Du doch ein LADA bist oder eine Spontanheilung geschehen ist, wird sich hoffentlich zeigen. Es bleibt spannend bei Dir.

Viele Grüße
Bratbäcker

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Montag, 17. September 2018, 16:49

Aber ich mach meine 4, 5 Kilometer zu Fuss.

Hattest du am Wochenende eigentlich auch ein ähnliches Bewegungspensum?

Neugierige Grüße vom Arbyter
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