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Arbyter

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Sonntag, 5. August 2018, 05:40

Gelösten Libre-Sensor erneut setzen ... der kleine Heimwerker

Ich weiß nicht, ob es hier schon mal gepostet wurde und ob's überhaupt funktioniert. Bin auf der Suche nach was anderem gerade über ein Video aus Jan. 2015 gestolpert. Danach soll es mit etwas Bastelei möglich sein, einen gelösten/abgefallenen Libre-Sensor erneut zu setzen (auch wenn ich einem einmal gelösten Kleber nicht wirklich viel zutraue). Die Gesamtlaufzeit ändert sich dadurch natürlich nicht. Vielleicht interessierts dennoch den einen oder anderen.

Liebe Grüße vom Arbyter
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Witnez

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Sonntag, 5. August 2018, 08:37

Sehr abenteuerlich, für mich wär das nix...

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Sonntag, 5. August 2018, 09:29

Allein das Risiko, dass dir danach die Setzstelle wegfault.. buäh.

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Sonntag, 5. August 2018, 20:53

Ich frage mich, wie viele Bakterien bei dieser fummelei an dem Sensor kleben bleiben.
Wäre mir auch zu gefährlich, dann lieber in einen neuen investieren.

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Tarabas

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Sonntag, 5. August 2018, 20:58

Aber aus Bastlersicht finde ich die Einblücke in den Applikator sehr spannend!

Witnez

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Dienstag, 7. August 2018, 19:21

Aber aus Bastlersicht finde ich die Einblücke in den Applikator sehr spannend!
Da haste Recht!

Arbyter

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Mittwoch, 8. August 2018, 11:13

Ich habe auch nicht vor, das Verfahren gleichermaßen ernst- wie dauerhaft zu praktizieren, so lange für 'losgeschwitzte' Sensoren problemlos Ersatz geleistet wird. Vielleicht unternehme ich aber mal einen Versuch, wenn ich in Bastellaune bin und mir nichts Besseres einfällt.

Sofern es ernst gemeint war, kann ich das Argument der 'am Sensor klebenden Bakterien', durch die 'die Setzstelle wegfault' allerdings nicht nachvollziehen. Jeder Mückenstich, jede kleine Abschürfung, jeder Schnitt beim Rasieren, jede Verletzung mit einem Küchenmesser oder einem Werkzeug, stellt eine Verbindung zwischen Außenwelt und Körperinnerem her. Ich weiß nicht, wie vieler Gliedmaßen ihr bereits auf diesem Wege verlustigt gegangen seid, aber beim letzten Blick in den Spiegel schien mir mein Körper noch weitgehend vollständig vorhanden.

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Mittwoch, 8. August 2018, 13:01

Sofern es ernst gemeint war, kann ich das Argument der 'am Sensor klebenden Bakterien', durch die 'die Setzstelle wegfault' allerdings nicht nachvollziehen. Jeder Mückenstich, jede kleine Abschürfung, jeder Schnitt beim Rasieren, jede Verletzung mit einem Küchenmesser oder einem Werkzeug, stellt eine Verbindung zwischen Außenwelt und Körperinnerem her. Ich weiß nicht, wie vieler Gliedmaßen ihr bereits auf diesem Wege verlustigt gegangen seid, aber beim letzten Blick in den Spiegel schien mir mein Körper noch weitgehend vollständig vorhanden.


Ich würde das Infektionsrisiko nicht unterschätzen! Deine genannten Beispiele kann man wohl kaum mit dem erneuten Setzen eines, nun nicht mehr sterilen, Sensorfadens vergleichen, denn dieser verbleibt ja über Tage (im ungünstigsten Fall bis zu 13 Tage, wenn der Sensor gleich am 1. Tag abgefallen ist) in der "Wunde".

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Mittwoch, 8. August 2018, 13:55

interessantes Video. Wahrscheinlich kostet der Applikator mehr als der ganze Sensor.


Ich frage mich gerade, ob man "schlechte" Sensoren wieder in Gang bekommen könnte, wenn man die Nadel aus dem Applikator rausnimmt und einmal hinten durch den Sensor kurz rein sticht. Dadurch dürfte der Faden doch wieder vernünftig sitzen bzw abgeknickte Faden aufgerichtet werden. Und vom Infektionsrisiko dürfte das nicht allzu schlimm sein wenn man die Nadel vorher desinfiziert.

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Mittwoch, 8. August 2018, 15:03

hier ist das Video her: https://www.insulinclub.de/index.php?pag…9670#post359670
In diesem Thread gibt es auch weitere Infos zum "neu setzen".

Weiterer Thread zu der Anleitung: https://www.insulinclub.de/index.php?pag…4188#post354188

Vorschlag an die Mods: Neuen Thread mit den vorherigen zusammenfügen, damit es übersichtlich bleibt

Danke, falls es zum Zusammenfügen kommt

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Mittwoch, 8. August 2018, 15:36


Sofern es ernst gemeint war, kann ich das Argument der 'am Sensor klebenden Bakterien', durch die 'die Setzstelle wegfault' allerdings nicht nachvollziehen. Jeder Mückenstich, jede kleine Abschürfung, jeder Schnitt beim Rasieren, jede Verletzung mit einem Küchenmesser oder einem Werkzeug, stellt eine Verbindung zwischen Außenwelt und Körperinnerem her. Ich weiß nicht, wie vieler Gliedmaßen ihr bereits auf diesem Wege verlustigt gegangen seid, aber beim letzten Blick in den Spiegel schien mir mein Körper noch weitgehend vollständig vorhanden.

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Es macht schon einen ziemlich drastischen Unterschied, ob du einen Kratzer oder oberflächlichen Schnitt in der Haut hast oder die Bakterien gute 2cm tief ins Gewebe treibst.

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Mittwoch, 8. August 2018, 17:15

Es macht schon einen ziemlich drastischen Unterschied, ob du einen Kratzer oder oberflächlichen Schnitt in der Haut hast oder die Bakterien gute 2cm tief ins Gewebe treibst.

Ich kenne durchaus die Übertreibung als Mittel der Verdeutlichung. Also mal abgesehen davon, dass die Nadel des Libre-Applikators bis zum Anschlag 'nur' 1,3 cm lang ist ... ich habe (als kleine Auswahl) von einigen Schnittverletzungen ähnlicher Tiefe oder einem im Handballen steckenden Stechbeitel über etwas, das wohl im Baustellenwesen als Laterneneisen bezeichnet wird, in meinem Oberschenkel und einen Nagel, der, statt in seinem eigentlichen Ziel, im Endgelenk meines linken Zeigefingers zu bremsen beliebte bis hin zu gelegentlichen Insulininjektionen durch die Kleidung hindurch (wodurch die Nadel natürlich ihre Sterilität einbüßt) bisher ohne jegliches 'Abfaulen' überstanden. Ich empfehle allerdings ausdrücklich nicht, diese teils recht schmerzhaften Experimente daheim nachzuahmen und schließe darüber hinaus nicht aus, dass ich bisher einfach nur immer wieder Glück gehabt habe.

Deine genannten Beispiele kann man wohl kaum mit dem erneuten Setzen eines, nun nicht mehr sterilen, Sensorfadens vergleichen, denn dieser verbleibt ja über Tage (im ungünstigsten Fall bis zu 13 Tage, wenn der Sensor gleich am 1. Tag abgefallen ist) in der "Wunde".

Und du glaubst, das Immunsystem reagiert nun langsamer, weil es weiß, dass der Sensorfaden noch 13 Tage lang dort stecken bleibt?

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Mittwoch, 8. August 2018, 20:51

Um hier vielleicht mal etwas Aufklärung rein zu bringen, das ist mein Video.

Zu der Zeit gab es die Sensoren noch nicht für alle und die meisten Krankenkassen haben die Kosten nicht übernommen, man war also Selbstzahler.

wenn man innerhalb der ersten Woche den Sensor abreißt, egal ob man im Schwimmbad war oder den Sensor am Türrahmen abgerissen hat, so war es ärgerlich.

Ich habe insgesamt den Sensor 4x neugesetzt, 1 mal davon hat nicht geklappt, da war der Sensor beim setzten zusammengeknickt, die anderen 3x liefen bis zum Ende.

Den Sensorfaden, und auch die Nadel habe ich meist eine Längere Zeit in Desinfektionsmittel gebadet, so das sie Steril genug gewesen sein sollten,


im Video habe ich einen Abgelaufenen Sensor gezeigt.
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Donnerstag, 9. August 2018, 07:21

Und du glaubst, das Immunsystem reagiert nun langsamer, weil es weiß, dass der Sensorfaden noch 13 Tage lang dort stecken bleibt?
Ich nehme mal an, das du den Stechbeitel nicht 13 Tage dringelassen hast. Eine Schnittverletzung oder eine Verletzung durch einen Stechbeitel, schließt sich relativ schnell.
Ich schätzte den Laternenpfahl (kleine Übertreibung als Stilmittel ;) ) hast du dir auch nicht selber entfernt, sondern bist zum Arzt gegangen, der ihn entfernt hat und die Stelle desinfiziert hat.
Der Libresensor aber hält den Stichkanal 14 Tage offen, so dass Bakterien eindringen können und durch den Sauerstoff ordentlich weiterwachsen. Die Stelle blutet nicht, also werden auch keine Keime ausgespült. Das Pflaster, welches sonst eine mechanische Barriere bildet, wird nicht mehr richtig kleben und weitere Keime nicht abhalten. Selbst wenn du die Nadel desinfizierst, hast du durch die Pflasterreste Kolonien an Bakterien, die du in die Nähe des Stichkanals bringst.

Aber jeder wie er mag. :)

LG
zuckerstück

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butterkeks

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Donnerstag, 9. August 2018, 08:21

So, nach 4 Tagen hat sich mein aktueller Sensor gelöst, trotz Skin Prep Vorbehandlung.
Ich hab versucht, den Sensorfaden wieder sauber in die Wunde rein zu bekommen. Hat wohl nicht geklappt, nach kurzzeitigen Werten ging er dann auf LOW. Aber geklebt hat er, nachdem er ein wenig getrocknet hat, wieder super... Ich denke, wenn ich die Nadel aus dem Applikator noch gehabt hätte, hätte ich es neu sauber setzen können.


Also das "Paket" aus Stelle 2:38 des Videos nehmen, in die Wunde (oder frische Setzstelle) reindrücken und die Nadel hinten rausziehen. Damit könnte man auch abgeknickte Fäden wieder gerade setzen. Tut halt ein bisschen mehr weh als dieser Schnappmechanismus, aber im Prinzip kommts aufs gleiche raus.


So, jetzt hab ich nen abgefallenen Sensor mit 10 Tagen Restlaufzeut, und nen Applikator. Ratet mal, was ich am WE basteln werde :-) Die Nadel dürfte ja, in Alkohol eingelegt, einigermaßen steril dann sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »butterkeks« (9. August 2018, 08:28)


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Donnerstag, 9. August 2018, 09:35

Den Gedanken hatte ich auch schon, auf die Applikator-Bindfaden-Bastelei zu verzichten, und einfach nur Nadel und Sensor zu benutzen. Bin schon sehr gespannt, was du danach zu berichten weißt.

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Donnerstag, 9. August 2018, 09:46

ah, hier im Forum gibts sogar ein Thema mit Fotos dazu.
Scheint problemlos zu funktionieren! Man darf den Sensor halt nicht mit dem offiziellen Lesegerät scannen, wenn er nicht in der Haut ist. Aber Glimp dürfte das sowieso egal sein.

https://www.insulinclub.de/index.php?pag…=26168&pageNo=2

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Donnerstag, 9. August 2018, 11:07

Sofern es ernst gemeint war, kann ich das Argument der 'am Sensor klebenden Bakterien', durch die 'die Setzstelle wegfault' allerdings nicht nachvollziehen. Jeder Mückenstich, jede kleine Abschürfung, jeder Schnitt beim Rasieren, jede Verletzung mit einem Küchenmesser oder einem Werkzeug, stellt eine Verbindung zwischen Außenwelt und Körperinnerem her.

Damit es zu einer (bakteriellen) Infektion kommen kann sind verschiedene Faktoren notwendig:
1. Ausreichende Keimzahl
2. Ausreichende Eindringtiefe
3. Ausreichende Expositionsdauer
(Und natürlich auch der Allgemeinzustand des Wirtsorganismus)
Bei einem Sensor sind insbesondere Punkt 2 und 3 deutlich ausgeprägter als bei deinen Beispielen. Es hat schon seinen Grund, warum die Sensoren nicht einfach nur desinfiziert, sondern steril sind.
Ich bin auch eher Pragmatiker und verwende Pen-Kanülen und Stechhilfe-Lanzetten mehrfach. Die lasse ich aber auch nicht wochenlang in mir stecken. (Und wenn ich schon nur erkältet bin wechsle ich die auch nach jedem Gebrauch).
Viele Grüße
Jörg

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Donnerstag, 9. August 2018, 12:34

Die lasse ich aber auch nicht wochenlang in mir stecken.

Du meinst, es bedeutet tatsächlich ein Unterschied für die Reaktion des Immunsystems, ob ich eine leicht keimbesiedelte (weil desinfizierte) Nadel einsteche und die 'Viecher' drin bleiben, oder ob ich besagte Nadel nach 10 - 15 Sekunden wieder heraus ziehe, und die 'Viecher' drin bleiben?

Für mein Verständnis ändert sich dadurch weder eingebrachte Keimzahl noch Eindringtiefe noch Expositionsdauer (wenigstens, wenn nicht noch weitere Keime an der in der Haut verbliebenen Nadel hinterher krabbeln).

Wenn ich da falsch liege, klär mich bitte auf.

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Donnerstag, 9. August 2018, 12:56

Solange man den Kleber nicht durch Teppichklebeband ersetzt und ordentlich Sagrotan auf den Rest des Applikators ... :ugly: Danach Männerprortion Schnitzel essen wegen der Versorgung mit Antibiotika und alles wird gut. 8o
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