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Arakon

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Dienstag, 3. Juli 2018, 13:10

Ständig schwankende Insulinempfindlichkeit?

Dank des Dexcom sehe ich deutlicher, was momentan passiert.. dabei habe ich dann auch recht klar sehen können, was ich vorher schon vermutet hatte: Meine Insulinempfindlichkeit ändert sich, teils drastisch, alle paar Wochen.
Beispiele:

Vor 5 Wochen: Meine üblichen Dosen waren plötzlich viel zu hoch, ich ging regelmässig in Hypo. Ich brauchte Abends für eine durchschnittliche Mahlzeit mit 70-80 KE 14 Einheiten Insulin.
Vor 3 Wochen: 14 Einheiten brachten gar nichts, Dosis war wieder grob auf dem Stand von vorher, ~20 Einheiten auf die Mahlzeit.
Seit Anfang dieser Woche: Ständig Werte über 200, bin wieder ständig am Dosis erhöhen. Bis ich dann die richtigen Faktoren gefunden habe, kippt es garantiert wieder in eine neue Richtung.

Das geht jetzt schon seit Jahren so und erklärt mit Sicherheit auch, warum ich oft wild schwankende Werte habe. Das passiert auch gerne ohne jegliche Änderungen in Ernährung und Lebensgewohntheiten. Was zum Teufel macht man in so einer Situation?

Bayesian

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2

Dienstag, 3. Juli 2018, 13:40

Kann ich für mich bestätigen.
Sowohl die Menge an benötigten Insulin, als auch die Amplituden die beim essen trotz richtiger Dosis und gleichen ESA variiert.
Was ich dagegen mache? Täglich meine CGM Daten loggen und mich drauf einstellen.

aktuell weiß ich, dass ich meine Bemühungen intensivieren (Siehe Bild im Anhang) muss, wenn der HBA1C niedrig bleiben soll.
Das heißt ESA tendenziell größer wählen undvor allem früher mehr korrigieren

Im Anhang habe ich meinen täglichen geschätzten HBA1C Wert als 7 und 30 Tage gleitenden Durchschnitt für dieses Jahr dargestellt.
Beim 7 Tage Durchschnitt kann man eigentlich sehr gut erkennen, dass alle etwas mehr als 30 Tage trotz gleicher Behandlung die Werte wie von Zauberhand deutlich besser werden.
Klar, Schwierige Tage und wechselnde Motivation verzerren das Bild ein wenig, aber die Tendenzen sind denke ich recht klar zu sehen.
»Bayesian« hat folgende Datei angehängt:

butterkeks

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Dienstag, 3. Juli 2018, 13:58

Passt denn der Basalbedarf?

Rafael

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Dienstag, 3. Juli 2018, 14:00

Hallo,

da ich noch in Remi bin, ist bei mir bisher noch alles
zauberhaft geglättet (von den ersten 2 Monaten mal abgesehen in denen
ich noch nichts über SEA wusste).
Allerdings habe ich unabhängig vom Diabetes schon mal das Gefühl gehabt, ich als Mann habe auch eine Art Hormonzyklus :-D
In der Form, das Stimmungen und Gefühle sich in zyklisch wiederkehrenden Intervallen verändern... Hätte allerdings auf einen längeren Zyklus als 1 Monat getippt, das aber auch nicht wirklich weiter verfolgt.
Die Grafik von Bayesian deutet ja irgendwie in diese Richtung. Würde Sinn ergeben, gesetzt des Falles Du bist ein Mann.
Nur so ein Gedanke :-)

Viele Grüße
Rafael

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Arakon

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Dienstag, 3. Juli 2018, 14:03

Spritz-Ess-Abstand ist bei mir ziemlich begrenzt, wenn ich nicht morgens noch früher aufstehen will bzw. auf der Autobahn Injektionen setzen will.. scheint bei mir auch nur begrenzt Einfluss zu haben. Letztens hab ich 40 Minuten vorm Essen gespritzt und der Wert schoß 10 Minuten nach dem ersten Bissen trotzdem senkrecht durch die Decke. 20 Minuten mache ich grundsätzlich als Minimum, an "guten" Tagen hilft das auch sehr, um die Spitze nach dem Essen abzufangen, an anderen dagegen ist es, als würde das Insulin gar nicht bzw. mit riesiger Verspätung ankommen.

Basal ist tendenziell sogar leicht zu hoch in den guten Wochen (Zucker sinkt stetig ohne Essen/Insulin), an schlechten Tagen dagegen bleibt der Wert stabil doof.

Bayesian

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6

Dienstag, 3. Juli 2018, 14:06

Allerdings habe ich unabhängig vom Diabetes schon mal das Gefühl gehabt, ich als Mann habe auch eine Art Hormonzyklus :-D
In der Form, das Stimmungen und Gefühle sich in zyklisch wiederkehrenden Intervallen verändern... Hätte allerdings auf einen längeren Zyklus als 1 Monat getippt, das aber auch nicht wirklich weiter verfolgt.
Die Grafik von Bayesian deutet ja irgendwie in diese Richtung. Würde Sinn ergeben, gesetzt des Falles Du bist ein Mann.
Nur so ein Gedanke :-)
Meine Freundin und ich reden auch schon vom Zyklus :D

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Dienstag, 3. Juli 2018, 17:15

Wer kriegt seine Tage? :pupillen: :D
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Dienstag, 3. Juli 2018, 18:21

Dank des Dexcom sehe ich deutlicher, was momentan passiert.. dabei habe ich dann auch recht klar sehen können, was ich vorher schon vermutet hatte: Meine Insulinempfindlichkeit ändert sich, teils drastisch, alle paar Wochen.
Beispiele:

Vor 5 Wochen: Meine üblichen Dosen waren plötzlich viel zu hoch, ich ging regelmässig in Hypo. Ich brauchte Abends für eine durchschnittliche Mahlzeit mit 70-80 KE 14 Einheiten Insulin.
Vor 3 Wochen: 14 Einheiten brachten gar nichts, Dosis war wieder grob auf dem Stand von vorher, ~20 Einheiten auf die Mahlzeit.
Seit Anfang dieser Woche: Ständig Werte über 200, bin wieder ständig am Dosis erhöhen. Bis ich dann die richtigen Faktoren gefunden habe, kippt es garantiert wieder in eine neue Richtung.

Das geht jetzt schon seit Jahren so und erklärt mit Sicherheit auch, warum ich oft wild schwankende Werte habe. Das passiert auch gerne ohne jegliche Änderungen in Ernährung und Lebensgewohntheiten. Was zum Teufel macht man in so einer Situation?

Ja, sowas kenne ich nur zu gut. Bist du noch in der Remissions-Phase bzw. hast dein Dia noch nicht so sehr lange?

Arakon

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Dienstag, 3. Juli 2018, 18:45

Im Gegenteil.. seit 18 oder 19 Jahren jetzt. Wurde auch noch falsch als Typ 2 diagnostiziert und behandelt.. aber nein, Remissionsphase ist definitv rum ;)

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guenni81

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Dienstag, 3. Juli 2018, 19:00

Im Gegenteil.. seit 18 oder 19 Jahren jetzt. Wurde auch noch falsch als Typ 2 diagnostiziert und behandelt.. aber nein, Remissionsphase ist definitv rum ;)

Ok, da denkt man es würde sich einpendeln. Der Dia ist immer für Überraschungen gut.

Pelzlöffel

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Mittwoch, 4. Juli 2018, 07:09

Spritzstellen erscheinen normal, auch bei Untersuchungen? Die Insulinwirkung kann wohl sonst sehr zufällig werden..
( https://www.diabetes-ratgeber.net/Insuli…phie-56854.html )

Up & Regulation könnte auch eine Rolle spielen.
( glaube die Erklärungen in dieser Leseprobe waren ganz gut: http://www.diabetesdorfalthausen.de/prax…nesDiabetes.pdf )

Die Grafik von Bayesian zeigt gut das Problem eines schwankenden BZ, aber ohne es analysieren zu können.
In einem hba1c-Durchschnitt über sieben Tage gehen zum Beispiel Unterzuckerungen völlig unter. Dabei können UZ durchaus den BZ am nächsten Tag beeinflussen. Da würde ich mal die normalen, ungeglätteten Werte betrachten ob vor dem "umschalten" der Insulinempfindlichkeit vielleicht irgendetwas auffälliges passiert. Die Insulintagesdosen unter den Graph würden vielleicht auch irgendwas interessantes zeigen.

Man könnte auch ein Wochenprofil machen um zu sehen ob die Schwankungen häufig an bestimmten Tagen beginnen.

Zitat

Beim 7 Tage Durchschnitt kann man eigentlich sehr gut erkennen, dass alle etwas mehr als 30 Tage trotz gleicher Behandlung die Werte wie von Zauberhand deutlich besser werden.
Hier finde ich noch auffallend dass die "tiefen Phasen" kürzer sind als die "hohen Phasen."
Da könnte ich mir vorstellen dass es doch irgendeinen äusseren Einfluss geben muss der noch nicht erkannt wurde, irgendwelche Aktivitäten oder abweichende Ernährung die alle paar Wochen mal auftritt. (langes Wochenende mit mehr Bewegung, Besuch bei Verwandtschaft, Änderungen auf der Arbeit, irgendwie so etwas)

Meine üblichen Dosen waren plötzlich viel zu hoch, ich ging regelmässig in Hypo.
Ist natürlich schwierig wenn die üblichen Dosen einen plötzlich unerwartet unterzuckern, aber ich würde vielleicht noch konsequenter versuchen UZ zu vermeiden. Also häufiger messen/CGM gucken (oder Alarme anpassen) und dann früher als normal reagieren. Einfach weil UZ sich so lange auswirken können und mit "regelmässigen Hypos" ist es dann schwierig überhaupt noch etwas zu analysieren

Arakon

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Mittwoch, 4. Juli 2018, 09:02

Ich hab dank CGM die Unterzuckerungen tatsächlich in der Anfangsphase abfangen können, aber ich hab dann Abends durchaus nochmal 3-5KE nachfuttern müssen, damit es aufhörte, zu fallen.
Spritzstellen sind einwandfrei, wurden auch erst vor ein paar Wochen kontrolliert.

Bayesian

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13

Mittwoch, 4. Juli 2018, 10:14

Hallo Pelzlöffel,
Meine Grafik sollte auch nur verdeutlichen, dass es (zumindest bei mir) eine zyklisch auftretende Schwankung geben kann.
den gleitenden Durchschnitt von 7 Tagen finde ich gerade deshalb interessant, weil er besondere Einzelheiten der Tage etwas glättet. Dennoch ist der Graf nicht so sehr geglättet, dass Auswirkungen einzelner Tage komplett unsichtbar werden.
Es gibt bei mir keine Tätigkeiten, die besonders periodisch wären. Sport betreibe ich konstant gleich viel/wenig.

Mir auch sonst noch keine Muster aufgefallen, welche die periodischen Muster erklären würden.

Ansonsten ist meine Time-In-Range fast durchgehend zwischen 80 und 90 % (auch in den "schlechten Phasen"). Wenn es besonders gut läuft komme ich bis auf 98% und wenn es mal wirklich schlecht läuft, nicht unter 75% im 7 Tagesdurchschnitt... Wobei 70<TIR<180
Der extreme Anstieg ab dem 12.03 lässt sich zum Teil allerdings sicherlich auch mit einem Urlaub begründen, der Zuckertechnisch nicht einfach war :D

Die Insulintagesdosen und auch Tagesverteilung sind etwas, wo ich mir noch eine schicke Analysemethode überlege. - Steht aber derzeit etwas hinten an.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bayesian« (4. Juli 2018, 10:21)


Pelzlöffel

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14

Mittwoch, 4. Juli 2018, 17:14

Hm, aber nach dem hba1c-Graph sind ja 100% zwischen ~100 und ~150 mg/dl. Ich finde das glättet zu sehr, einzelne UZ oder mal hohe Spitzen sind komplett weg.

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Arakon

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Mittwoch, 4. Juli 2018, 19:03

Okay, das ist neu. Seit gestern reagiere ich hyperempfindlich auf jegliche Kohlenhydrate.

Hatte vorhin beim Einkaufen leichte Hyposymptome, Dexcom sagte 94. Habe 10g KH gegessen (1 Dextroenergen, ein kleines bisschen Schokolade).
Zucker schoss 10 Minuten später senkrecht in die Höhe, 154 jetzt und steigend, Dexcom zeigt Pfeil senkrecht hoch.

Heute Mittag: Zucker bei 140, 6 Einheiten gespritzt, 25 Minuten später 56g KH gegessen (Vollkornbrot).
Zucker sank 20 Minuten lang bis 117, dann Doppelpfeil senkrecht am Dexcom und Zucker schoss auf 220 innerhalb 15 Minuten.
1 Einheit später draufgesetzt, damit auf 120 gesunken.

Später Nachmittag: Zucker bei 84, 10g KH (2x Dextroenergen).
5 Minuten später Doppelpfeil senkrecht, 160 nach 15 Minuten.


Sonst hab ich bei sinkender Tendenz mit 2 Traubenzucker maximal den Level am weiteren Sinken gehindert, jetzt haut das Zeug wie ne komplette Mahlzeit rein. Und auch so haben meine Mittagsbrote (immer das gleiche Brot, gleicher Belag) zu einem langsamen Anstieg geführt, meist nicht über 180.

Ich kapier es nicht.
Alles übrigens auch blutig verifiziert.

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 16:09

Huhu

Lieber Arakon ,

mal eine andere Frage : warum isst Du :confused2 so häufig Dextroenergen ?

Dein Wert z.B. von 94 mg/ dl ist doch ganz weich und stabil !!!

Traubenzucker lässt unseren BZ schnell mal nach ganz oben schießen ... Das ist bekannt .

Ich freue :D mich bei mir jedes Mal über Werte von 80 mg/ dl bis 120 mg/dl.
Übrigens : bei viel Sonne geht der Wert auch gerne mal nach oben :urlaub ..
Versuche mal , Deinen niedrigen BZ mit etwas Müsli ( länger ziehende KH´s ) abzupuffern ;) .
Nur so als Tipp ...

viele Grüße

Arakon

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 18:01

Ganz simpel: 94 am Dexcom sind meist schon 85 oder drunter im Blut. Am Nachmittag ist Dextro für die Autobahn, unter 100 setz ich mich nicht ins Auto (1 Stunde Fahrt mit ordentlichem Staurisiko). Desweiteren hab ich ab 85-90 bereits Hyposymptome, das ist meiner jahrelang sehr schlechten Einstellung geschuldet. Sonst hat ein Dextro bei mir nahezu keinen Einfluss auf den BZ, vielleicht 20 Punkte. Auf der Arbeit kann ich auch schlecht kurz vor Feierabend erstmal ein Müsli auspacken.

Erklärt nicht, warum der Zucker bei Vollkornbrot so irre hochschießt. Heute morgen nach dem Frühstück (immer kleine Scheibe Vollkornbrot mit Käse + 1 Birne) ist er auf 260 geschossen. Dosis (15E mit 20 Minuten Vorlauf), Aufwachzucker (115) war auch wie immer, trotzdem gehen die KH momenten viel schneller und stärker ins Blut, als sonst.

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 19:09

Auf der Arbeit geht ein Müsliriegel oder dergleichen.
Ich hab da immer sowas rumstehen und finde es grad zum Auto fahren auch besser und langanhaltender.

Diese Hyposymptome kenn ich auch, haben sich bei mir aber nach ein paar Tagen? Bzw wenigen Wochen gelegt. Ich weiß nicht wie lange andere daran zerren mussten.

Bist du dir mit Deinem SEA sicher?

Arakon

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 20:48

Naja.. gebessert hat sich das bei mir schon. Ursprünglich wurde ich bei 120 nervös und war bei 100 eiskalt am Schwitzen und Zittern.

SEA ist, was möglich ist. Ich hab die letzten Tage beobachtet, dass mein BZ erst 40-45 Minuten nach der Injektion anfängt, abzusinken (wenn ich bis dahin noch nichts gegessen habe). Allerdings ist Morgens und Abends kein größerer SEA möglich als 20 Minuten. Und gerade Abends ist es auch ein ziemliches Risiko.. hab es schonmal gehabt, dass sich ein "Leckerer Auflauf in nur 20 Minuten!" als "Essbarer Auflauf in 50 Minuten sonst sind die Nudeln noch hart" rausgestellt hat. Werde am Dienstag meinen Diabetologen deswegen auch mal auf Fiasp ansprechen.
Heute Mittag hab ich auf meine 2 Vollkornbrote mit Hähnchenbrust und Geflügelleberwurst 45 Minuten SEA und eine Einheit extra gesetzt.. Zucker sank 20 Minuten lang brav ab und schoß dann innerhalb einer Stunde auf 230 hoch, danach dann langsam auf 180 runter und blieb da.

Und wie gesagt, das ist jetzt auch ne neue Entwicklung, das hab ich so vorher noch nie (bewusst) gehabt.

Müsliriegel leg ich mir mal auf Arbeit, muss halt schauen, dass das Ding dann nicht zu sehr reinlangt. Hat jemand einen Tipp für eine bezahlbare Marke, die dann nicht auch gleich tonnenweise Kalorien mitbringt (und idealerweise auch schmeckt)?

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Isirany

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Donnerstag, 5. Juli 2018, 21:33

für mich klingt das teilweise nach zu viel SEA. das Wirkmaximum ist ja bei 1h - ich merk davor auch keinen Abfall, und mein SEA mittags richtet sich nach der Länge der Kantinenschlange.
wenn der BZ abfällt, ehe das Essen ankommt, was du ja auch beschreibst, ist der SEA zu lange, nach meinem Verständnis.
Ziel ist ja im Grunde nicht, dass der BZ sinkt beim Essen (sofern man mit einem guten Wert startet), sondern dass er nur minimal bis gar nicht steigt.

Ich hab grade das Gefühl, dass du so sehr "guten" Werten hinterherläufst, ohne dabei den Dingen ihre Zeit zu geben bzw. auch mit genau dieser zu kalkulieren.
sofern keine Hyposymptome vorherrschen und der BZ stabil ist, spricht auch nichts dagegen sich mit 90 ans Steuer zu setzen. das ist ein "Normal"wert. aber wenn man natürlich mittags isst, dann wieder zu schnell korrigiert, das zu viel wieder gegensteuern muss, stabilisiert sich nicht viel.

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