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Sonntag, 10. April 2016, 21:53

Ich hoffe, dass ich es nicht erleben muss!
Ich kenne jetzt meine neue Basalrate und da ich pro Mahlzeit i.d.R. weniger als 1 KE esse, muss ich sehr wenig Insulin spritzen.
Aber ich habe mich auch schon gefragt, was passiert, wenn ich eine Stunde radfahre? Will ja keine KH essen! Reichen mir dann die Ketonkörper? Der Radsportler aus Österreich (hast nicht du, Butter Keks, seinén Blog verlinkt? ) meint, dass sie vollkommen ausreichen würdem.
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Rotefeli

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Sonntag, 10. April 2016, 22:05

Sonntagsfrage: wenn der Körper bzw Gehirn an den Ketonstoffwechsel gewohnt ist, sind Hypos weniger gefährlich? Die Ohmacht ist ja eigentlich die Folge davon, dass das Gehirn keinen Stoff bekommt. Das Gehirn kann man aber auf Ketone umstellen. Bzw fühlt sich ein BZ von 40 in Ketose anders an als im Carbmodus?


Nach meiner Kenntnis arbeitet nur das Gehirn nicht mit Ketonen, sondern braucht Glucose. Also wird sich da wohl nix dran ändern. Aber ich kann gerade nicht belegen, woher ich diese Weisheit habe - sorry.
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43

Sonntag, 10. April 2016, 22:08

Sonntagsfrage: wenn der Körper bzw Gehirn an den Ketonstoffwechsel gewohnt ist, sind Hypos weniger gefährlich? Die Ohmacht ist ja eigentlich die Folge davon, dass das Gehirn keinen Stoff bekommt. Das Gehirn kann man aber auf Ketone umstellen. Bzw fühlt sich ein BZ von 40 in Ketose anders an als im Carbmodus?


Nach meiner Kenntnis arbeitet nur das Gehirn nicht mit Ketonen, sondern braucht Glucose. Also wird sich da wohl nix dran ändern. Aber ich kann gerade nicht belegen, woher ich diese Weisheit habe - sorry.
Nee, eben nicht. Das Gehirn läuft nach wenigen Tagen Umstellungszeit mit Ketonen. Die Nebennieren sind wohl etwas problematisch. Aber wirklich auf Null ist man eh nie dank der Eiweissumwandlung.

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Montag, 11. April 2016, 15:04

Ein kleines Schmankerl zum Feierabend:

Deftige Low-Carb Waffeln (nach Art einer Frittata).

Zutaten frei Schnauze:
- Eier
- Kräuterfrischkäse
- Geriebener Käse, vorzugsweise was gschmackiges
- Speckwürfel
- Zwiebelwürfel
- ein EL Flohsamenschalen, gerieben
- Salz + Pfeffer

Alles verquirlen und in den Waffelautomat. Schmeckt lecker mit Kräuterquark oder mit Butter bestrichen. Wird schön knusprig, kann man lecker vorbereiten und gut mitnehmen.

Ein Bild (im Browser öffnen, kann nicht direkt verlinken):
https://56sbhw.dm2301.livefilestore.com/…8&cropmode=none


Grüße
Christian

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45

Montag, 11. April 2016, 15:28

Ich hoffe, dass ich es nicht erleben muss!
Ich kenne jetzt meine neue Basalrate und da ich pro Mahlzeit i.d.R. weniger als 1 KE esse, muss ich sehr wenig Insulin spritzen.
Aber ich habe mich auch schon gefragt, was passiert, wenn ich eine Stunde radfahre? Will ja keine KH essen! Reichen mir dann die Ketonkörper? Der Radsportler aus Österreich (hast nicht du, Butter Keks, seinén Blog verlinkt? ) meint, dass sie vollkommen ausreichen würdem.
Gerade Sportler im Ausdauersport (Laufen, Radfahren, Schimmen) wo es nicht auf punktuelle Spitzenleistung ankommt, kommen gut mit der Ketose zurecht. z.B. der Marathonläufer Jörg Kiel http://lowcarb-ketogen.de/team/joerg-kiel/ (hat auch interessante Facebook-Beiträge). Der Energiebedarf ist da nicht so hoch, dass man es mit Glucose decken müsste.

Dazu den interessanten Artikel: http://lowcarb-ketogen.de/ausdauersport-…doch-gar-nicht/



Ich habe am WE auch einen 10km Lauf hinter mich gebracht, keine Probleme ohne Kohlenhydrate. Bei mir gabs ein lecker Frühstück mit Sahnequark, Nüssen + Kaffee. Das hat trotz Wettlauf den ganzen Vormittag gehalten. Auch intensive HIIT-Trainings überstehe ich ohne Einbrüche. Klar, der BZ sinkt beim Training dann schon und die Basalrate muss man drosseln oder rechtzeitig vorher aussetzen, aber Sport-BEs braucht man in der Ketose nicht wirklich.



Grüße

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Montag, 11. April 2016, 15:54

Mache seit der Diagnose vor 2 Jahren mein "Low & Slow Carb". Gewicht gehalten (was mir in den 15 Jahren vorher seit Ende der Uni nie gelungen ist). Positivster Nebeneffekt ist, dass eine Mahlzeit ausfallen kann OHNE wirklich Hunger zu haben.
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Dienstag, 12. April 2016, 16:37

Ich habe am WE auch einen 10km Lauf hinter mich gebracht, keine Probleme ohne Kohlenhydrate. Bei mir gabs ein lecker Frühstück mit Sahnequark, Nüssen + Kaffee. Das hat trotz Wettlauf den ganzen Vormittag gehalten. Auch intensive HIIT-Trainings überstehe ich ohne Einbrüche. Klar, der BZ sinkt beim Training dann schon und die Basalrate muss man drosseln oder rechtzeitig vorher aussetzen, aber Sport-BEs braucht man in der Ketose nicht wirklich


Hast Du denn überhaupt Basal? In Deinem Profil steht noch "nur Bolus", dann bräuchte man keine Kohlehydrate. Ich konnte am Sonntag auch das erste mal komplett ohne Kohlehydrate laufen, weil das Basal für die Nacht nicht ganz gereicht hat und ich um halb 9 schon 140 auf der Uhr hatte. Ich bin dann 1 Stunde gelaufen und hatte dann 155. Das geht aber nur morgens vor dem Frühstück oder sehr spät am Abend. Zu jeder anderen Zeit muss ich essen, und Basal drosseln geht halt zeitunabhängig nur mit der Pumpe. Ausserdem fällt es mir dann schwerer! Nachmittags und mit Kohlehydrate laufe ich ca. 10-15 Sek/KM schneller. Es macht auch mehr Spaß.

Ausserdem halte ich den Rat für potentiell riskant. Wenn man das Insulin so stark drosselt oder absetzt, dass man garantiert keine Sport BE mehr braucht, droht ein absoluter Inslulinmangel und damit das Abrutschen in die Ketoazidose. Vermutlich nicht bei 1 Stunde / 10 KM. Aber das muss sehr gut überwacht werden und ist sehr individuell. Es ist auch in der "Diabetes und Sport Fibel" anhand eines Marathons sehr gut beschrieben.

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Mittwoch, 13. April 2016, 21:18

Also ich persönlich brauche schon noch Basal! Morgens und abends je 14 IE. Aber Bolus brauche ich kaum noch, da ich zw. 20-30 g KH/Tag esse. Meinen BZ kontrolliere ich regelmäßig, der geht nie höher als 140 pp. Die Nüchternwerte bzw. Werte vor den Mahlzeiten bewegen sich zw. 80-100.
Ich habe lediglich das Basalinsulin stark reduzieren können, aber ganz weglassen geht natürlich nicht.
Ich denke, wenn man den BZ regelmäßig kontrolliert, würde man sofort merken, wenn der Wert Hochschießen würde.
Deshalb habe ich kein Bedenken wegen Ketoazidose.
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Donnerstag, 14. April 2016, 07:35

Ich habe am WE auch einen 10km Lauf hinter mich gebracht, keine Probleme ohne Kohlenhydrate. Bei mir gabs ein lecker Frühstück mit Sahnequark, Nüssen + Kaffee. Das hat trotz Wettlauf den ganzen Vormittag gehalten. Auch intensive HIIT-Trainings überstehe ich ohne Einbrüche. Klar, der BZ sinkt beim Training dann schon und die Basalrate muss man drosseln oder rechtzeitig vorher aussetzen, aber Sport-BEs braucht man in der Ketose nicht wirklich


Hast Du denn überhaupt Basal? In Deinem Profil steht noch "nur Bolus", dann bräuchte man keine Kohlehydrate. Ich konnte am Sonntag auch das erste mal komplett ohne Kohlehydrate laufen, weil das Basal für die Nacht nicht ganz gereicht hat und ich um halb 9 schon 140 auf der Uhr hatte. Ich bin dann 1 Stunde gelaufen und hatte dann 155. Das geht aber nur morgens vor dem Frühstück oder sehr spät am Abend. Zu jeder anderen Zeit muss ich essen, und Basal drosseln geht halt zeitunabhängig nur mit der Pumpe. Ausserdem fällt es mir dann schwerer! Nachmittags und mit Kohlehydrate laufe ich ca. 10-15 Sek/KM schneller. Es macht auch mehr Spaß.

Ausserdem halte ich den Rat für potentiell riskant. Wenn man das Insulin so stark drosselt oder absetzt, dass man garantiert keine Sport BE mehr braucht, droht ein absoluter Inslulinmangel und damit das Abrutschen in die Ketoazidose. Vermutlich nicht bei 1 Stunde / 10 KM. Aber das muss sehr gut überwacht werden und ist sehr individuell. Es ist auch in der "Diabetes und Sport Fibel" anhand eines Marathons sehr gut beschrieben.
Momentan brauche ich kein Basal durch den vielen Sport da ich noch eine ausgeprägte Restaktivität habe und auch viel Gewicht verloren habe. Zu Beginn des DMs musste ich noch Basal-Insulin spritzen, habe es in Absprache mit dem Arzt abgesetzt.
Wenn man nur kurzzeitig das Basal drosselt oder absetzt sehe ich kein Risiko. Eine Ketoaszidose ergibt sich erst nach einigen Tagen absoluten Insulinmangels. Aber schon allein durch die Umwandlung von Eiweiß in Kohlenhydrate steigt bei absolutem Mangel von Insulin der BZ an, und das merkt man dann.


Wenn man in der Ketose und mit Sport regelmäßig seinen BZ kontrolliert und auch ein Auge auf seine Ketonkörper wirft, sehe ich kein Risiko. Aber das muss natürlich individuell gesehen werden und sollte selbstverständlich mit dem Arzt besprochen werden.

Siehe auch hier dieser Report über die Auswirkung von LC für Diabetiker: http://insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=28041
Das Fazit ist, dass eine kohlenhydratarme Ernährungsumstellung generell als erste Maßnahme bei der Behandlung von Diabetes I/II empfohlen wird, und auch empfohlen wird, die Behnandlungsrichtlinien dahingehend anzupassen.

Grüße

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Donnerstag, 14. April 2016, 07:43

Du unterzuckerst so lange nicht, so lange Du KEIN Insulin benötigst!

Solltest Du unter Low Carb trotzdem z.B. Deine Basalrate benötigen oder bei ICT noch spritzen müssen, dann kannst Du trotzdem unterzuckern und zwar auch richtig.

ABER. Der Körper gewöhnt sich unter LC ganz schnell an die super guten niedrigen Werte. Man merkt - IM NORMALFALL - schon ab ca. 75 mg/dL, wenn etwas "nicht stimmt".

So war es zumindest bei mir.

Da ich am Tag unter 17g Kohlenhydrate blieb, habe ich kein zusätzliches Insulin benötigt, außer für die Nacht, somit gab es tagsüber keine eine Unterzuckerung und nachts war ich zu hoch um zu unterzuckern!

Blöd wäre nämlich, wenn man dann ständig "sündigen" müsste, um aus dem UZ rauszukommen! Dann ist das kein LC mehr.

Der Körper selbst gewöhnt sich da super schnell dran. Ich hatte gar keine Nebenwirkungen wie viele sagen, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder so!

:laub

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Freitag, 15. April 2016, 09:10

Wenn man nur kurzzeitig das Basal drosselt oder absetzt sehe ich kein Risiko. Eine Ketoaszidose ergibt sich erst nach einigen Tagen absoluten Insulinmangels. Aber schon allein durch die Umwandlung von Eiweiß in Kohlenhydrate steigt bei absolutem Mangel von Insulin der BZ an, und das merkt man dann.



Wenn man noch eine hohe Eigenproduktion hat, wird man nicht sehr schnell ein Ketoazidose entwicklen. Ein Diabetiker ohne Eigenproduktion kann aber innerhalb weniger Stunden in eine Ketoazidose geraten. Der ein oder andere Pumpennutzer wacht schon mal mit einer Ketoazidose auf, wenn Nachts unbemerkt der Schlauch verstopft. Intensive sportliche Betätigung kann diesen Prozess beschleunigen. Der Sport führt dann nicht dazu, dass der BZ absinkt, sondern er wird immer weiter ansteigen.

Ich bin selbst ein Befürworter von Low Carb und setzte das oft ein, um meine Therapie zu vereinfachen. Ich glaube aber nicht daran, dass man als Diabetiker in der Ketose Sport machen kann, ohne Kohlehydrate zuzuführen. Bei Dir geht das noch, weil Du eine recht komfortable Remission hast und ohne externes Inslulin zurecht kommst. Bei mir und den meisten anderen Diabetikern geht das nicht. Ich kann Basallücken nutzen, aber mehr als eine oder zwei Stunden sicher nicht. Ich kenne auch niemanden, der seine Insulinzufuhr so genau dosieren kann, dass er bei längeren oder intensiven Ausdauerleistungen keine Sport BE braucht.

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Freitag, 15. April 2016, 20:32

Hallo ihr Lieben,
also ganz ohne Sport BE wird es bei mir auch nichts bei längerem Sport. Aber bei einer ausgedehnten Fahrradtour reicht es manchmal auch die Basalrate auf 20% zu stellen und nach vielleicht 2 Stunden auf 3 BE nur 0,5 iE zu bolen.
Bei intensivem sport geht mir der BZ nach wie vor durch die Decke.
Beim Joggen muss ich mind. 1 iE bohlen, ehe ich los laufe.
Beim Schwimmen muss ich ein wenig Insulin geben und zwischendurch 2-3BE rein tun, sonst habe ich dann plötzlich wieder eine Ketose, die mit Kotzerei in der Umkleidekabine endet (letztes Jahr zuletzt, war nicht schön), da war ich mit meinen Patenkindern im Spaßbad und die Pumpe war gerade mal 2,5h ab.

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Samstag, 16. April 2016, 20:02

Das Thema LCHF bzw. Ketogene Ernährung interessiert mich sehr und hab jetzt auch einige Berichte dazu gehört/gelesen, dass es auch bei Krebs helfen soll. Seit gestern Mittag esse ich nichts mehr. Mal sehen wie lange ich das durchhalte :-)

Meine Fragen:

Ist es richtig, dass Fett den Blutzucker nicht erhöht, sondern nur das Eiwelß?

Wenn das so wäre, dann wäre doch auch die FPE-Berechnung falsch, die das Fett mit berücksichtigt?

Muss ich etwas beachten, wenn ich ein paar Tage gar nichts esse?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Flausen« (16. April 2016, 20:11)


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Samstag, 16. April 2016, 22:21

Muss ich etwas beachten, wenn ich ein paar Tage gar nichts esse?


Das Basal leicht nach unten schrauben und messen - messen - messen...
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Samstag, 16. April 2016, 22:51

Zitat


Diabetes Typ I kann die Ketonkörperkonzentration bis auf 25 mmol/L steigen, dann entsteht eine gefährliche Ketoazidose. Bei einem gesunden Menschen steigen die Ketonkörperkonzentrationen aber nicht so hoch an.

Danke - ich hab das Libre, da ist messen kein Problem.

Das obige hab ich gefunden, was mich etwas verunsichert. Aber alle Berichte die ich gelesen habe, haben damit kein Problem. Ob das etwas ausmacht weil ich keine BSD mehr habe?

Und dann die Frage: Soll man Vitamine, Minerallstoffe einnehmen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flausen« (17. April 2016, 09:11)


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Sonntag, 17. April 2016, 11:01

Das kommt darauf an, wie lange gefastet wird und wie gut du dich vorher ernährt hast. Wenn ich meine 10 Tage faste, nehme ich nix.
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Dienstag, 26. April 2016, 15:23

Hallo zusammen,

ich hab mich entschlossen, aus meinen persönlichen Erfahrungen mit Lada, Ernährung und Sport einen öffentlichen Blog auf FB zu schreiben. Der Blog soll mir einerseits helfen, auch zukünftig mit dem Monster klar zu kommen, und vielleicht hilft es auch anderen die heute in ähnlicher Situation sind.

Heute ging die Seite online, mal sehen wie sich das entwickelt.
Der Link zur Seite ist über mein Profil hier abrufbar.

PS: nicht vor meiner Wamme erschrecken, aber musste sein, manchmal muss es einfach weh tun!

Grüße

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Mittwoch, 8. Juni 2016, 15:05

An die Typ 1er ohne Restaktivität, die sich low carb ernähren: Habt ihr das Basalinsulin stark reduziert? Wenn ja um wie viel?

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Mittwoch, 8. Juni 2016, 18:48

Ja, das hab ich! Vor LCHF habe ich insg. 50 IE Basal gespritzt (je 25 morgens und abends).
Ich habe es schrittweise reduziert, momentan bin ich bei 22 IE (je 11 morgens und abends). Aber da geht noch was locker!
Ich ernähre mich seit 2 Monaten nach LCHF, mein HbA1c sank nach einem Monat von 7,7 auf 6,5.
Mein BZ Durchschnitt liegt bei 102, habe weder Hypos (davor sehr häufig, besonders nachts), noch Hypers.
Ich esse zw. 30-35 g KH/Tag, also 3-3,5 KE. Bolus spritze ich sehr wenig.
Aber mein Ziel ist es, eher meine Basalrate noch etwas herunterzuschrauben.
Ich denke, das wird schon gehen, aber es dauert halt seine Zeit.
Insgesamt fühle ich mich sehr stabil und sehr wohl!
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Mittwoch, 8. Juni 2016, 19:27

Ja, das hab ich! Vor LCHF habe ich insg. 50 IE Basal gespritzt (je 25 morgens und abends).
Ich habe es schrittweise reduziert, momentan bin ich bei 22 IE (je 11 morgens und abends). Aber da geht noch was locker!
Ich ernähre mich seit 2 Monaten nach LCHF, mein HbA1c sank nach einem Monat von 7,7 auf 6,5.
Mein BZ Durchschnitt liegt bei 102, habe weder Hypos (davor sehr häufig, besonders nachts), noch Hypers.
Ich esse zw. 30-35 g KH/Tag, also 3-3,5 KE. Bolus spritze ich sehr wenig.
Aber mein Ziel ist es, eher meine Basalrate noch etwas herunterzuschrauben.
Ich denke, das wird schon gehen, aber es dauert halt seine Zeit.
Insgesamt fühle ich mich sehr stabil und sehr wohl!

Danke fürs ausführliche Berichten.
Habe jetzt seit Montag mal versucht, gänzlich auf KHs zu verzichten, um wirklich in den ketogenen Bereich zu kommen und mal ein bisschen Hüftspeck zu verbrennen. Also nur das an KHs gegessen, was als "Beifang" unvermeidlich ist, ca. 10-15g pro Tag. Der erste Tag lief ganz ok mit normalem Basal und ohne Bolus. Gestern hab ich Lantus von 15 auf 12 Einheiten reduziert, abends gings dann trotzdem extrem runter und ich musste über den Abend verteilt ca. 50g Traubenzucker einwerfen :-( Heute jetzt Basal auf 10 IE reduziert. Den ganzen morgen und Vormittag sehr stabil bei fast genau 100 mg/dl geblieben. Jetzt sinds noch 85 und gleich gehts zum Sport. Wahrscheinlich komm ich wieder nicht um den Traubenzucker rum :-(
Hätte nicht gedacht, dass ohne Eigenproduktion 10 Einheiten Lantus noch zu viel sein können. Mal sehen was die nächsten Tage so bringen, wenn die Änderung beim Lantus erstmal richtig zum Tragen kommt. Ich fürchte, da wird noch einiges an Feintuning nötig sein, bis ich ne stabile BZ-Einstellung wirklich weitestgehend ohne KHs hinbekomme :/

Wäre halt wie gesagt noch interessant, mal die Erfahrungen eines reinen Typ 1ers zu hören, wie weit der/diejenige mit dem Basal runtergegangen ist

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