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  • »Nikita1131974« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 13. März 2010, 20:56

Diabetikerwachhund??

Hallo liebes Forum

Ich habe letzte woche eine sendung gesehen über diabetikerwachhunde.
habt ihr damit erfahrung oder ist hier vielleicht jemand der so einen hund hat??

Ich habe auch eine kundin die einen solchen besitzt und ist damit total zufrieden. aber ich weiß nicht genau.....

So ein hund kostet schließlich an 18.000 euro und da hätte ich gerne gewußt ob sich das wirklich lohnt. nicht das ich mir einen wachhund zulegen möchte... habe ja einen hund...:-)

trotzdem hätte ich gerne eure meinungen gehört/gelesen...

liebe grüße und schönen abend noch

Miriam

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Samstag, 13. März 2010, 21:01

Es gab hier mal 'ne ziemlich hitzige Diskussion zu dem Thema, glaube unter News müsste das noch zu finden sein.

Ich persönlich halte von solch einem Hund nichts. Schon gar nicht, wenn jemand diesen Hund haben möchte, weil er selber nicht in der Lage ist, z.B. Hypowarnzeichen (aufgrund von fehlender Schulung) zu erkennen oder weil eine Mutter meint, sie könne ihr Kind sonst nicht allein in die Schule gehen lassen.

http://www.insulinclub.de/showthread.php?t=14265
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  • »Nikita1131974« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 13. März 2010, 21:10

ja so seh ich das eigentlich auch...

stell es mir sehr anstrengend vor sich so anbhängig zu machen.... von einem hund....

man wird es doch dann nie lernen sich auf sich selbst zu verlassen oder???

aber ich laß mich gerne von einem besseren belehren...

liebe grüße miriam

  • »Nikita1131974« ist der Autor dieses Themas

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Samstag, 13. März 2010, 21:12

oh sorry

danke für den link...

werde ich mich morgen durchschnüffeln...

geh nun gleich arbeiten... :o

euch noch nen schönen abend!!

lg miriam

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dirk

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Samstag, 13. März 2010, 21:38

Auf der Diabetesmesse in Münster vor 4 Wochen war auch ein Unternehmen die Hunde dazu ausbilden. Am besten eignen sich Hütehunde wohl dafür. Die hatten dort 2 Collies und 1 Münsterländer.
Soll wohl super Funktioniern mit der UZ-Warnung. Ich glaube persönlich schon das es funktionieren KANN.
Es fertiger Hund kann um die 20.000 € kosten. Wenn man jedoch selbst den Hund in jungen Jahren stellt, kostet die Ausbildung angeblich "nur" um die 2000-3000 €.
Signatur Viele Grüße
Dirk

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Joa

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Samstag, 13. März 2010, 21:48

Zitat von »Dirk;283298«

Es fertiger Hund kann um die 20.000 € kosten. Wenn man jedoch selbst den Hund in jungen Jahren stellt, kostet die Ausbildung angeblich "nur" um die 2000-3000 €.

Was ja so in etwa den Kosten eines CGMS entspräche? Auch auf den Unterhalt gesehen.

Gruß
Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 01:40

Zitat von »Joa;283302«

Was ja so in etwa den Kosten eines CGMS entspräche? Auch auf den Unterhalt gesehen.

Gruß
Joa


Dann hätt ich lieber das CGMS, das haart nicht so, riecht nicht wenns nass ist und ich muss kein Futter kaufen :D
Ne im Ernst - find das mit den Begleithunden für Blinde oder Gelähmte echt toll. Und auch faszinierend dass die Tiere nen UZ merken können... Aber ich kann mir nicht vorstellen dass man das nicht selbst in den Griff kriegen kann. Hypotraining, Zielwerte raufsetzen was weiß ich...
Ausserdem ist so ein Hund doch auch nicht immer bei einem - möchte den jedenfalls nicht im Bad oder im Schlafzimmer haben oder wenn ich den Hausflur putze dabeisitzen haben...

CH_HundeFan

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Sonntag, 14. März 2010, 10:00

Liebe Freunde,
ich bin ein HundeFan und hab selbst eine sehr smarte Jagdhündin.
Nun zum Thema.
Wenn man sieht wie schün es für einen Hund ist mit der Nase zu arbeiten und darauf verlässt man sich bei einem Warnhund für Diabetiker ja, dann wird einem schnell klar, es kann funktionieren. Ein Hund hat soviel Geruchsempfinden, dass er noch nach Tagen eine Fährte im Wald schmecken kann. Technisch gesehen, glaube ich es funktioniert.

Ich hab gesehen welche Freude ein Blindenhund für Blinde ist er ist Freund und Helfer und für diese Menschen ein Mittelpunkt im Leben. An diesem Punkt muss man sagen, dass die meisten Blindenhunde nach circa 10 Jahren völlig erschöpft sind von der Arbeit und in Rente gehen.

Jetzt kommt das grosse NIEMALS einen HUND für die Unterzuckerungswarnung
abrichten

Wer mit Hunden arbeitet weiss eins:
- ein Hund, der 1Stunde mit der Nase arbeiten muss, ist für den Rest des Tages am Ende.
- die armen Tiere müssen sich unglaublich anstrengen
- meine Hündin schläft nach einenm Fährten kurs 6 Stunden am Stück

- Hunde sind am Tag nur wenige Stunden zur vollen Leistung fit. Die Tiere schlafen und ruhen viel

Wervon einem Tier 24 Stunden am Tag volle Geruchsleistung erwartet der ist ein Tierquäler. Ich mache einem einen Vergleich deutlich. Stellt euch vor ihr müsstet zwei Marathondistanzen hintereinander rennen und gleichzeitig alle 30 minuten beim Rennen eine komplexe Gleichung mit 5 Unbekannten lösen. Das macht ihr 7 Tage die Woche für die näachsten 10 Jahre ohne Pause. So in etwa ist die Leistung des Hundes zu bewerten.

Also legt euch einen Hund als Freund und Wegbegleiter zu und messt euren Blutzucker selber. Der Hund ist glücklicher und ihr auch.

dirk

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Sonntag, 14. März 2010, 10:13

Zitat von »CH_HundeFan;283335«

Liebe Freunde,
ich bin ein HundeFan und hab selbst eine sehr smarte Jagdhündin.
Nun zum Thema.
Wenn man sieht wie schün es für einen Hund ist mit der Nase zu arbeiten und darauf verlässt man sich bei einem Warnhund für Diabetiker ja, dann wird einem schnell klar, es kann funktionieren. Ein Hund hat soviel Geruchsempfinden, dass er noch nach Tagen eine Fährte im Wald schmecken kann. Technisch gesehen, glaube ich es funktioniert.

Ich hab gesehen welche Freude ein Blindenhund für Blinde ist er ist Freund und Helfer und für diese Menschen ein Mittelpunkt im Leben. An diesem Punkt muss man sagen, dass die meisten Blindenhunde nach circa 10 Jahren völlig erschöpft sind von der Arbeit und in Rente gehen.

Jetzt kommt das grosse NIEMALS einen HUND für die Unterzuckerungswarnung
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Wer mit Hunden arbeitet weiss eins:
- ein Hund, der 1Stunde mit der Nase arbeiten muss, ist für den Rest des Tages am Ende.
- die armen Tiere müssen sich unglaublich anstrengen
- meine Hündin schläft nach einenm Fährten kurs 6 Stunden am Stück

- Hunde sind am Tag nur wenige Stunden zur vollen Leistung fit. Die Tiere schlafen und ruhen viel

Wervon einem Tier 24 Stunden am Tag volle Geruchsleistung erwartet der ist ein Tierquäler. Ich mache einem einen Vergleich deutlich. Stellt euch vor ihr müsstet zwei Marathondistanzen hintereinander rennen und gleichzeitig alle 30 minuten beim Rennen eine komplexe Gleichung mit 5 Unbekannten lösen. Das macht ihr 7 Tage die Woche für die näachsten 10 Jahre ohne Pause. So in etwa ist die Leistung des Hundes zu bewerten.

Also legt euch einen Hund als Freund und Wegbegleiter zu und messt euren Blutzucker selber. Der Hund ist glücklicher und ihr auch.

Ich bin mir gar nicht sicher ob ein Hund die UZ riechen soll. Geht es nicht darum das er merkt das man sich anders verhält ? So sagte das die Trainerin auf der Messe. Hunde bekommen ja viel mehr mit, nicht nur durch die Nase. Ich bin mir also nicht sicher ob es hier um die Nase eines Hundes geht und nicht viel mehr um die gesamte Wahrnehmung...
Signatur Viele Grüße
Dirk

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Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 11:20

Hallo HundeFan,

Zitat von »CH_HundeFan;283335«


Ein Hund hat soviel Geruchsempfinden, dass er noch nach Tagen eine Fährte im Wald schmecken kann. Technisch gesehen, glaube ich es funktioniert.

Wir sind da als Menschen auch besser als wir glauben. Auch wenn wir nicht die Schweißspuren anderer Tiere im Wald ausmachen, aber schon bei der natürlichen Partnerwahl spielt auch die menschliche Nase eine zentrale Rolle, weil wir riechen können, welche Genkonstellation unser Gegenüber mitbringt. Und wenn diese nicht zu unserer eigenen passt, weil sie zu ähnlich ist, dann können wir jemand nicht riechen.
Und wir können auch, wenn auch nur rudimentär, erriechen, was jemand im Schilde führt.

Beim Training eines Hundes wird vorhandenes Instinktpotenzial des Naturprogramms genutzt.

Es gibt etliche Hunde, die völlig streßfrei als Diabetiker-Warn-Hund "arbeiten". Und das offenbar völlig streßfrei und von selbst. Man könnte sagen, dass das halt die "intelligenteren" sind. Sie reagieren einfach auf diesen Anteil der Wahrnehmung im Orchester der Reizflut.

Der Warnhund wird in der Ausbildung trainiert, Wahrnehmungsreize, die in das Hypo-Schema passen bis zur instiktiven Handlungsebene durchdringen zu lassen, und nicht - wie viele andere instinktive Wahrnehmungen unter Zivilisationsbedingungen - auszublenden.

Ich denke, da lässt sich auch ein Blindenhund in keiner Weise mit dem Warnhund gleichstellen. Bei ersterem wird fast das komplette Instinktprogramm kanalisiert und dem Zweck der Blindenführung untergeordnet. 'Das ist beim Warnhund so nicht der Fall.

Bitte korrigiere mich, wenn ich da jetzt was falsch eingeschätzt habe. :rolleyes:

Zitat

Wervon einem Tier 24 Stunden am Tag volle Geruchsleistung erwartet der ist ein Tierquäler.

Der Hund riecht so wie so 24 Stunden am Tag voll. Die Frage ist, auf welche Geruchskonstellation ein Handlungsreiz konditioniert wird.

Gruß
Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 11:47

Wir hatten uns vor 2 1/2 Jahren eine 11monatige Hündin aus dem Tierheim geholt. Ganz bestimmt nicht mit der Absicht, dass sie mich bei Unterzuckerung warnen soll.
Was dann aber passierte war unglaublich.
Damals hatte ich sehr häufig nachts UZ .
Sie kam an mein Bett, um mich zu wecken und gab auch keine Ruhe, bevor ich aufgestanden bin. Dann legte sie sich wieder in ihr Körbchen. Tagsüber wird sie auch anhäglicher als normalerweise und das geht mir dann schon auf den Geist.
Peggy weckt micht nach wie vor, wenn ich UZ habe, und neuerdings auch bei sehr hohen BZ Werten, das ist jetzt auch 2 x nachts passiert.
Sie ist eine sehr sensible und eher ängstliche Mischlingshündin.
Wir vermuten, dass sie merkt, wenn ich mich anders verhalte.
Da sie Suchspiele mit großer Freude und großem Erfolg macht, kann sie sicher etwas von einem Hütehund haben.



Viele Grüße
Irene

Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 12:01

Hallo Irene,

Peggy ist, wie Du schreibst ein ängstlicher Hund. Wenn Sie merkt (riecht), dass Du nicht funktionierst, befürchtet Peggy dass die Rudelführerschaft nicht funktioniert, was in der Wildnis des Lebens eine Gefahr darstellt. Deshalb weckt oder behütet sie Dich, zum Schutz der eigenen Sicherheit.

Und außerdem hat sie sicher auch die Sorge, wieder in's Tierheim zurück zu müssen wenn Dir was zustößt.

Wäre Peggy ein ehrgeiziger Rüder, würde sie Dich vielleicht eher zwicken um mal zu sehen, ob es Zeit für eine Neusortierung der Rangordnung ist.

So stell ich mir das jedenfalls in etwa vor. :rolleyes:

Gruß
Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 12:08

Schön, wenn man so einen Hund hat, der so sensibel reagiert, wenn Frauchen/Herrchen irgendwie anders reagiert. Aber was machr der Hund. außer bellen, wenn Frauchen/Herrchen nicht reagiert?

Joa

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Sonntag, 14. März 2010, 12:29

Zitat von »angeja;283357«

Aber was machr der Hund. außer bellen, wenn Frauchen/Herrchen nicht reagiert?

Weiter bellen. Wenn Frauchen/Herrchen jedoch permanent nicht auf die Warnsignale reagieren, desensibilisiert das die gegengregulative Reaktionsbereitschaft des Hundes. Ähnlich wie das mit der Nebennierenrinde und dem Adrenalin ist. :mad:

Gruß
Joa

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Kathrin

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15

Sonntag, 14. März 2010, 13:23

Zitat von »Dirk;283336«

Ich bin mir gar nicht sicher ob ein Hund die UZ riechen soll. Geht es nicht darum das er merkt das man sich anders verhält ? So sagte das die Trainerin auf der Messe. Hunde bekommen ja viel mehr mit, nicht nur durch die Nase. Ich bin mir also nicht sicher ob es hier um die Nase eines Hundes geht und nicht viel mehr um die gesamte Wahrnehmung...




Schaut mal hier (hoffe das wird nicht als Werbung gesehen - seh es mehr zur Information - habe auch nix mit der Seite zu tun)
Da steht z.B.

Zitat

Während einer Hypoglykämie finden chemische Prozesse im Körper eines Diabetikers statt, die der Hund im Atem und Schweiss des Diabetikers riechen kann. Hierauf wird ein Diabetikerwarnhund trainiert um zum Lebensretter zu werden. Das erkennen von Unterzuckerungen ist jedoch nicht die einzige Aufgabe, damit ein Diabetiker durch einen Diabetikerwarnhund sicher ist, vielmehr lernt der Diabetikerwarnhund bis zu 250 verschiedene Einzelkommandos.

dirk

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Sonntag, 14. März 2010, 13:50

http://rtlregional.de/player.php?id=4966 Ohhh bitte RTL, Tim befindet sich in Gefahr, Tim darf Abends kein Brot mehr essen.....Klischee bedient - Danke RTL :7no:
Signatur Viele Grüße
Dirk

typ1sch leben

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Sonntag, 14. März 2010, 14:04

OMG!!!!
solche leute regen mich sooooo auf. die nutzen ihren diabetes aus um ins fernsehen zu kommen.!!
der will doch nur mitleid kriegen, durch das wirds aber auch nicht besser..
und am abend kein brot mehr..
wie wärs dann mal mit Basis/bolus therapie.??

CH_HundeFan

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Sonntag, 14. März 2010, 16:03

Zitat von »Irene;283354«

Wir hatten uns vor 2 1/2 Jahren eine 11monatige Hündin aus dem Tierheim geholt. Ganz bestimmt nicht mit der Absicht, dass sie mich bei Unterzuckerung warnen soll.
Was dann aber passierte war unglaublich.
Damals hatte ich sehr häufig nachts UZ .
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Sie ist eine sehr sensible und eher ängstliche Mischlingshündin.
Wir vermuten, dass sie merkt, wenn ich mich anders verhalte.
Da sie Suchspiele mit großer Freude und großem Erfolg macht, kann sie sicher etwas von einem Hütehund haben.

:6yes:
Ich freue mich, dass du so eine liebe Hündin hast.

Also deine ündin reagiert auf deine Stress Symptome, die du über den Schweiss ausscheidest. Sie reagiert und nimmt Kontakt mit dir auf, weil du der Rudelführer bist. Hunde habe so feine Nasen die holen den Einzigen Überlebenden aus einem verschütten Haus. Freue dich, dass dein Hund so sensibel reagiert. Es ist aber nicht gut, wenn man dem Hund die Verantwortun gibt. Je länger du deine Hündin hast, dann wirst wissen was ich damit meine.

Hunde richen auch den ganzen Tag. Ein blinder Hund kann sich nur mit seiner Nase orientieren.

Wenn man den Hund aber nur auf die Unetrzuckerungssymptome konditioniert, dann wird es dem Hund über kurz oder lang nicht gut gehen.

Wenn du eine sensible Hündin hast, die sich meldet wenn es dir nicht gut geht, dann ist das okay. Wenn du dich aber allein nur auf sie verlässt ist es nicht okay für den Hund.

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Sonntag, 14. März 2010, 20:59

hallo

ja den bericht habe ich auch gesehen und ich denke das war ein wenig sehr überzugen oder??

ich denke zwar schon das die hunde helfen können und vielleicht auch wollen... aber sich gleich ganz auf den hund zu verlassen???

zur unterstützung vielleicht...

mal ne blöde frage...CGMS??? was ist das`???

liebe grüße miriam

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Sonntag, 14. März 2010, 22:06

Hallo Miriam,

CGMS = Copy Generation Management System

oder kontinuierliches Glukoseaufzeichnungs-System.
Signatur Gruß

Hans
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