SchtieZ

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21

Mittwoch, 22. August 2018, 11:53

Hallo Aix,

die Frage die sich mir an der Stelle stellt ist, warum muss es denn unbedingt das Libre sein?
Wird das Libre aus o.g. Gründen abgelehnt dann beantrage ein Dexcom, Medtronic (oder Eversense wenns mittlerweile im Hilfsmittelkatalog aufgenommen wurde)

Wie Cindbar schon schrieb muss eine KK diese Hilfsmittel bewilligen und so kommen sie beim einsparen nicht sehr weit (Kosten Libre pro Jahr ~1500€ vs CGM 4500€)

Eine Sache noch an den TE:

Ich trage das Dexcom und ich habe es noch nie am Bauch getragen. Das war mein Hauptgrund damals ein Libre haben zu wollen und obwohl das Dexcom am Arm nicht zugelassen ist funktioniert das "wundersamerweise" auch am Arm. Die Tragedauer eines Sensors beträgt in der Tat hier nur 7 Tage. Jedoch kann man einen Sensor ohne Probleme neu starten und damit die Tragedauer auf selbstbestimmte Zeit verlängern (bis Werte ungenau oder was auch immer)

Kurzes Fazit:
Gibt es Probleme bei der Bewilligung des Libre, dann beantragt ein CGM 8)

Grüße

Aix

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22

Mittwoch, 22. August 2018, 23:55

Hallo Schtiez,

ich habe einige Zeit das Libre selbst bezahlt und damit recht gute Erfolge bei meiner Einstellung gehabt.

Hauptargument für mich ist die Sensorgröße und -höhe, die beim Libre im Moment am besten ist.

Auf der anderen Seite sind die zusätzlichen Features eines CGMs auch nicht zu verachten.

Eine ständige Kontrolle mit Alarmfunktion ist natürlich sehr vorteilhaft.

Bzgl. der Beantragung des CGM gebe ich dir prinzipiell Recht, allerdings ist die Bewilligung eines CGMs auch kein Selbstläufer.

Letztendlich ist dies ebenfalls eine Einzelfallentscheidung der jeweiligen Krankenkassen.

Und die KKH Allianz kann ich niemanden empfehlen.

Dummerweise bin ich im Moment noch gebunden.

Andererseits - mehr als ebenfalls ablehnen können die es nicht, von daher einen Versuch wert.

Werde ich eventuell demnächst in Angriff nehmen.

Bei der von dir genannten Kostensituation gehe ich davon aus, dass sich die KKH gegen das CGM noch mehr wehren wird.

Grüße zurück!

Arakon

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23

Donnerstag, 23. August 2018, 06:23

Ich würde es versuchen. Meine (Novitas BKK) hat sich damals komplett beim Libre quergestellt, 2x abgelehnt.. mein Dexcom CGM hab ich innerhalb 10 Tagen bewilligt bekommen.

bmrjnamst

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24

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:05

Ablehnung seitens der KKH zum Wiederspruch heute erhalten

Gibt es mittlerweile irgendwelche Neuigkeiten?

Ich bin im Moment in der gleichen Situation bei der gleichen Krankenkasse. Beim (Ein-)Sparen ist die KKH ja bekanntlich ganz vorne dabei.

Habe heute die Ablehnung zum Wiederspruch nach nunmehr fast 3 Monaten erhalten. Die KKH argumentiert dass das Freestyle Libre keine Alarmfunktion hat; zumindest hört sich das so an.
Argumente zählen nichts, auch zählen Facharztmeinungen mit Attest nichts!

Offensichtlich bietet Abbott zuwenig Provision (?).
Nun gibt es ja noch andere Möglichkeiten die ich/wir umzusetzen wissen. :)

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bmrjnamst

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25

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 20:13

Ablehnung des Wiederspruchs zum Abbott Freestyle Libre Messgeräts


auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.


Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: https://www.gkv-spitzenverband.de/kranke…verzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [url]https://de.wikipedia.org/wiki/Hilf…Bindungswirkung[/url]

Hallo,
ich wollte mich ja noch einmal dazu melden.
Habe heute die Ablehnung zum Wiederspruch nach nunmehr fast 3 Monaten
erhalten. Die KKH argumentiert dass das Freestyle Libre keine
Alarmfunktion hat; zumindest hört sich das so an.

Argumente zur Größe und zum 2x größeren Messzeitraum zählen nichts, auch zählt die Facharztmeinung mit Attest nichts!

Meine Vermutung: Offensichtlich bietet Abbott zuwenig Provision bzw. die KKH konnte es nicht auf den Punkt bringen (?).
Dies fällt insbesondere deswegen auf, weil seit dem Wechsel zur Allianzgruppe Spramaßnahmen bestehen.


Schade, dass alles bei dieser KK so eingefahren ist. Nun aber gibt es ja noch andere Möglichkeiten die ich/wir umzusetzen wissen. :)

Grounded

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Mittwoch, 10. Oktober 2018, 21:31

Bist du im Widerspruchsverfahren und hast einen rechtsmittelfähigen Bescheid erhalten?
Signatur --
Nix Diabetes - das ist lediglich Glucose-Intoleranz.

BerndKr

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27

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 21:32

Abott hat zum 1. Oktober das Freestyle Libre 2 vorgestellt und die für Deutschland relevante CE Zulassung erhalten.
Das 2er hat eine Alarmfunktion für Hypo-/Hyper. Verfügbar ist es wohl ab Januar 2019.
Die Größe es Sensors bleibt gleich und die Kosten für Selbstzahler definitiv auch: Ausführlicher im Link hier im Forum:
https://www.insulinclub.de/index.php?pag…3939#post503939

Schönen Gruß
Bernd

bmrjnamst

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28

Sonntag, 14. Oktober 2018, 17:40

Ablehnung vom Freestyle Libre Messgerät

Gibt es mittlerweile irgendwelche Neuigkeiten?

Ich bin im Moment in der gleichen Situation bei der gleichen Krankenkasse. Beim (Ein-)Sparen ist die KKH ja bekanntlich ganz vorne dabei.
Gibt es mittlerweile irgendwelche Neuigkeiten?

Ich bin im Moment in der gleichen Situation bei der gleichen Krankenkasse. Beim (Ein-)Sparen ist die KKH ja bekanntlich ganz vorne dabei.

auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.


Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet:

auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.


Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [quote='bmrjnamst','index.php?page=Thread&postID=498639#post498639']
auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.
[/quote]

Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: [url='https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp']https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [quote='bmrjnamst','index.php?page=Thread&postID=498639#post498639']
auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.
[/quote]

Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: [url='https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp']https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [quote='bmrjnamst','index.php?page=Thread&postID=498639#post498639']
auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.
[/quote]

Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: [url='https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp']https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [quote='bmrjnamst','index.php?page=Thread&postID=498639#post498639']
auf meinen Widerspruch zur Ablehnung des Abbott Freestyle Libre kam heute ein Anruf von der KK, da ich mich u.a. etwas.
Fazit war, dass man mir nun mal endlich 2 Geräte als Alternativen zum Libre genannt hat: 1. Dexcom und 2. Medtronic die mir schon bekannt waren, ich allerdings den Nachteil der kurzen Austauschzeit des Sensor von 6/7 Tagen nicht wirklich akzeptieren kann. ....
Wir sind deshalb so verblieben, dass sie den Widerspruch an den Ausschuss erst einmal weiterleiten soll.
[/quote]

Fehler 1: Nichts gegen ein Telefonat, aber ein Telefonat ist nichts belastbares. Fordere IMMER was schriftliches an wie eben den Verweis auf Dexcom & Co. Übrigens bieten die dir ein vollwertiges CGM an statt dem FGM System. Ich würde aktuell nicht wechseln wollen, aber so schlecht ist das Angebot an sich nicht. Kostet erheblich mehr als das Libre, nur nebenbei bemerkt.

Und auf dein Argument, dass das Libre nach §33 bzw. §34 nicht ausgeschlossen ist - darauf wurde offenbar nicht eingegangen.

Schick der Kasse einen Brief sinngemäß "Herzlichen Dank für das Telefonat vom ..... vollwertige CGMs mit den verbundenen Kosten brauche ich nicht weil... (zu groß, Position passt mir nicht....), zudem ist das Libre billiger und wirtschaftlicher. Damit bleibt deine Wahl gemäß Hilfsmittelrichtlinie §6 Nummer 6 Satz 1 bis 3 beim wirtschaftlichen Libre. Ein nachvollziehbarer Ausschlussgrund wurde dir bisher nicht genannt und damit siehst du keinen Grund deine Wahl zu ändern. Zudem mit Bitte um sofortige(!) Weiterleitung an den Ausschuss, jede künftige Kommunikation hat schriftlich zu erfolgen. Gruß Hinz&Kunz.


Weil wenn die das aktuell nicht weiterleiten, was passiert dann? Du wartest zwei Monate und dann heißt es "bei uns steht, Sie haben den Antrag am Telefon zurückgezogen" oder ähnliches. Das Gegenteil kannst du nicht beweisen. Also alles schriftlich. Am Telefon kann der größte Mist erzählt werden. Hat die technikerkasse anfänglich bei mir versucht. Am Telefon abwimmeln, Blödsinn erzählen und sich an den Blödsinn nicht erinnern wollen können. So hieß es am Telefon, wenn ein hilfsmittel nicht "gelistet" ist, wäre es nicht erstattungsfähig. Was diverse Gerichte regelmäßig anders sehen.

Die GKV behauptet: [url='https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp']https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp und das Bundessozialgericht siehts anders: [url] [url]https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfsmittelverzeichnis_der_gesetzlichen_Krankenversicherung#Rechtscharakter_und_Bindungswirkung
[/url][/url]
Hallo Grounded,
nun melde ich mich zurück, nachdem die KKH Antwort vor ein paar Tagen kam.
Ich dachte mir das schon!
Die sprangen weder auf meine Rückantwort zum Wiederspruch noch auf das danach eingereichte Attest meines Diabetologen an. Man erkennt auch aus meinen Posts wie lange das gedauert hat.

Formuliert wurde die Rückantwort zur Ablehnung des Wiederspruchs und so kann ich es herauslesen, daß das Freestyle Libre keine Schutzfunkton (Benachrichtigung) hat.
Gerne wollten sie mir etwas anderes anbieten, - das möchte ich aber nicht, weil die Setzung der Sensoren nach 6 bzw. 7 Tagen erneut erfolgen muß. Sozusagen sind die Messgeräte und Sensoren bekannt über welche die KKH hier redet.
Außerdem sind mir die Sensoren zu groß!
Nun dann doch den anderen Weg den Du/ihr mir schon gegeben habt. Nur sch... (ade bzw. was anderes), dass ich am kommenden WE beruflich in die USA fahren muß! Solche Aktionen hatte ich in den letzten 5 Jahren immer vermieden.

Aus diesem Grund bin ich mehr als nur verärgert. Den Kaufmännern würde ich gerne mental deswegen fast schon gerne auch einen Diabetes wünschen damit sie nicht die Taler drehen, sondern erst einmal überlegen .....
Diese Herangehensweise um einer sog. individualisierten Medizin gerecht zu werden ist nicht nur politisches Geplänkel, Dummschwätzerei und auch der Pragmatismus bleibt auf der Strecke.

Beste Grüße,
bmrjnamst

Tarabas

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29

Sonntag, 14. Oktober 2018, 19:24

Bitte BITTE unedingt mal mit der Zitierfunktion auseinandersetzen! Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich den Beitrag wirklich komplett verstanden habe.

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