Pelzlöffel

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Montag, 24. September 2018, 05:35

Was passiert wenn man 3000 Einheiten Insulin trinkt?

Naja, keine Studie sondern ein Einzelfall:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23456735

kurz in deutsch:
Mann, 51, trinkt 3000IE Insulin, jeweils 1000IE Insulin aspart, lispro, und glargine. (NovoRapid, Humalog, Lantus)
Jetzt die 500.000 € Frage: Was passiert? :confused2

Nach jeweils 1, 3, 4, und 5 Stunden war er unterzuckert mit Werten von 48, 25, 34, and 40 mg/dl. Nach 24 Stunden Beobachtung war alles wieder normal.
Fand ich interessant weil man ja normalerweise denkt dass Insulin im Magen wirkungslos sofort zersetzt wird. In extremen Mengen reicht es aber wohl doch für ein bischen Wirkung.

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Arbyter, bergkäser

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Montag, 24. September 2018, 07:23

Richtige Antwort:
"Man hat einen extrem schlechten Geschmack auf der Zunge und Mundgeruch nach Insulin."
Bitte die 500.000 € auf mein Konto in der Schweiz überweisen. Bankdaten gibt es auf Anfrage.

Bähhhh..... , überlegt mal, das sind 30ml müffelndes Insulin, bähhhhh... :arghs: Da spritz ich lieber.

LG
zuckerstück

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Montag, 24. September 2018, 08:37

Richtige Antwort:
"Man hat einen extrem schlechten Geschmack auf der Zunge und Mundgeruch nach Insulin."
Bitte die 500.000 € auf mein Konto in der Schweiz überweisen. Bankdaten gibt es auf Anfrage.

Bähhhh..... , überlegt mal, das sind 30ml müffelndes Insulin, bähhhhh... :arghs: Da spritz ich lieber.

LG
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Aber für 3000IE Braucht man ja schon fast eine Bratenspritze. :D :rofl
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Montag, 24. September 2018, 09:55

Bähhhh..... , überlegt mal, das sind 30ml müffelndes Insulin, bähhhhh..

Wenigstens war's kalorienarm.

Fand ich interessant weil man ja normalerweise denkt dass Insulin im Magen wirkungslos sofort zersetzt wird.

Ja, das hätte ich auch vermutet. Und ja, das ist sicher eher eine Erkenntnis für das 'Lexikon des unnützen Wissens'. Aber da sieht man mal wieder, wie viel wir tatsächlich wissen und wie viel wir einfach nur glauben. :pupillen:

Nachdenkliche Grüße vom Arbyter
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Discordia

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Montag, 24. September 2018, 10:50

Irgendwie verrückt ... aber auch interessant!

Warum hat das insulIn trotzdem gewirkt? Kann die Forschung dadurch irgendwie eine "Insulin-Tablette" kreieren?
Signatur Vielleicht sollten wir manchmal einfach das tun, was uns glücklich macht
und nicht das, was vielleicht am besten ist.
(Pipi Langstrumpf)

Herbie

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Montag, 24. September 2018, 11:08

Ob sich das rentiert? Dann musst Du Unmengen Insulin trinken um ein paar BE auszugleichen. Da wären wohl leichte Abweichungen in der BZ-Kurve zu erwarten.
Signatur Das Schwierige am Diskutieren ist nicht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen, sondern ihn zu kennen.

Wenn Du tot bist, bist Du tot und merkst es nicht, es ist nur schlimm für die anderen.....genau so ist es wenn Du doof bist.. :hihi:

Arbyter

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Montag, 24. September 2018, 11:48

Kann die Forschung dadurch irgendwie eine "Insulin-Tablette" kreieren?

Ich fürchte, selbst wenn das gelänge, wäre die Frage von Einsetzen bzw. Dauer der Wirkung noch individueller und unvorhersehbarer, als bei der Injektion. Gerade gut gegessen und dann kommt die Idee, dass es doch noch ein Eis als Nachtisch sein soll. Bis dann das dafür nötige, oral zugeführte Insulin wirkt, geht das Eis wahrscheinlich längst eigener Wege.

Liebe Grüße vom Arbyter
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Reiner

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Montag, 24. September 2018, 13:44

Eine Kneipe aufmachen :!:

Dann können viele sagen : Ich geh mal mein Insulin trinken ...... :P
Signatur Ich wurde geboren ohne es zu wollen - ich werde sterben ohne es zu wollen - also laßt mich auch leben wie ich es will .


FraOrolo

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Montag, 24. September 2018, 14:01

Nach jeweils 1, 3, 4, und 5 Stunden war er unterzuckert mit Werten von 48, 25, 34, and 40 mg/dl. Nach 24 Stunden Beobachtung war alles wieder normal.
Fand ich interessant weil man ja normalerweise denkt dass Insulin im Magen wirkungslos sofort zersetzt wird. In extremen Mengen reicht es aber wohl doch für ein bischen Wirkung.

Wundert mich nicht wirklich. Viele Hormonpraeparate werden erfolgreich oral genommen und enthalten genauso ein (molekular) kleines
Protein als Wirkstoff.
EIn wesentliches Problem bei der Insulindosierung ist ja, dass das Timing und die Konzentration ziemlich exakt stimmen muessen,
das bekommt man oral nicht hinreichend gut hin.

Wenn man 95% Verlust einrechnet, koennte man schon Insulintabletten herstellen --

aber:
* wann setzt die Wirkung ein, wenn Du was fettiges isst (lange Verweildauer im Magen)
* wie gross ist der Verlustfaktor ( resorbiertesInsulin / tablettenInsulin ) wenn die Tablette zusammen mit verschiedenen Malzeiten verdaut wird

LG
Martin

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Montag, 24. September 2018, 17:53

Viele Hormonpraeparate werden erfolgreich oral genommen und enthalten genauso ein (molekular) kleines Protein als Wirkstoff.

Hättest du da mal ein zwei Beispiele parat? Mir ist keins bekannt...

karlhof

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Montag, 24. September 2018, 19:46

Da würd ich auch ne Hypo bekommen, aber nicht vom Insulin sondern vom Geschmack. Eigentlich unnütz darüber zu diskutieren, aber was solls...

Isirany

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Montag, 24. September 2018, 20:17

Man sieht daran auch, dass die Dosis das Gift macht.
So ein bisschen scheint keine Wirkung zu haben, aber viel auf einmal...

An oralem Insulin wird ja auch geforscht, aber von der Dosierung stell ich mir das auch lustig vor. Es müsste ja auch unterschiedliche Dosierungen geben, entsprechend nimmt man dann ein ganzes Arsenal immer mit?

Pelzlöffel

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Montag, 24. September 2018, 20:52

Im Text steht noch "poor bioavailability (1%) when taken orally." Bei üblichen Mengen also vernachlässigbar wirkungslos. Vielleicht wurde auch schon etwas durch die Schleimhäute im Mund aufgenomen, so ähnlich wie bei Zucker und Alkohol..

Insulin als orales Spray gibt es schon: Exubera und Afrezza. Beides kurzwirkendes Bolusinsulin.
Zumindest Afrezza gibt es in Amerika noch und ist auch für T1 zugelassen. Keine Ahnung wie das mit der genauen Dosierung funktioniert, ich glaube so richtig präzise gar nicht. Dafür wirkt es wohl sehr schnell.

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Freitag, 28. September 2018, 02:31


Im Text steht noch "poor bioavailability (1%) when taken orally." Bei üblichen Mengen also vernachlässigbar wirkungslos. Vielleicht wurde auch schon etwas durch die Schleimhäute im Mund aufgenomen, so ähnlich wie bei Zucker und Alkohol..

Insulin als orales Spray gibt es schon: Exubera und Afrezza. Beides kurzwirkendes Bolusinsulin.
Zumindest Afrezza gibt es in Amerika noch und ist auch für T1 zugelassen. Keine Ahnung wie das mit der genauen Dosierung funktioniert, ich glaube so richtig präzise gar nicht. Dafür wirkt es wohl sehr schnell.
„Orales Spray“ ist vielleicht eine etwas irreführende Bezeichnung für ein Insulin, das über den Mund inhaliert wird und über die Lunge aufgenommen wird. Die Bioverfügbarkeit dieser inhalierbaren Insuline soll bei etwa 10% liegen. Das entspricht ungefähr dem Anteil, der überhaupt in den Alveolen ankommt. Der Rest bleibt schön im Mund, Rachen und Bronchialsystem kleben und kann dort munter Zellteilungen verursachen und möglicherweise krebserkrankungen auslösen. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch konkretere hinweise dafür gab als nur die 6 lungenkrebsfälke in der zulassungsstudie (vs. 1 lungenkrebsfall in der kontrollgruppe), die pfizer dazu bewegt haben, ihr milliardenprojekt exubera einfach so einzustampfen. Ich würde jedenfalls kein insulin inhalieren wollen und genauso wenig ein nochmal 10 fach höher konzentriertes bzw. 10 mal mehr insulin schlucken wollen. Und dieser 1% bioverfügbarkeit traue ich auch noch nicht 100%ig. Aus dem abstract geht ja leider die quelle dieser zahl nicht hervor. Die werden die doch wohl nicht aus dieser Einzellfallbeobachtung abgeleitet haben? Forschungsbeühungen scheinen sich ja aber eh hauptsächlich darauf zu konzentrieren, das insulin über irgendwelche nanopartikel besser oder überhaupt resorbierbar zu machen.

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Pelzlöffel

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Freitag, 28. September 2018, 07:39

Ich könnte mir vorstellen, dass es noch konkretere hinweise dafür gab als nur die 6 lungenkrebsfälke in der zulassungsstudie (vs. 1 lungenkrebsfall in der kontrollgruppe), die pfizer dazu bewegt haben, ihr milliardenprojekt exubera einfach so einzustampfen.
Nach https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichte…nt-vor-exubera/ kam die Studie erst als es schon ein halbes Jahr vom Markt war. Kann natürlich sein dass das Ergebnis schon absehbar war. Der "Zusatznutzen" wurde wohl auch mehrmals angezweifelt, wenn die Kostenübernahme nicht sicher ist dann lohnt es sich für die Firma natürlich nicht das Produkt weiter zu vertreiben.

Jetzt musste ich gerade lachen als ich ein Bild von dem Exubera Inhalator gefunden habe. Dachte das wäre so ein kleines Ding gewesen wie bei Asthma oder jetzt bei Afrezza.
Bitte was, bei dem Apparat wundert es mich null dass es sich nicht durchgesetzt hat, Krebsrisiko hin oder her.


Zitat

Ich würde jedenfalls kein insulin inhalieren wollen und genauso wenig ein nochmal 10 fach höher konzentriertes bzw. 10 mal mehr insulin schlucken wollen.
Ich auch nicht. Anderseits, wenn man sich vorstellt dass der Arzt fragt: "Wie wollen sie ihr Insulin nehmen: Pille, Spray zum inhalieren, oder Spritze?"
Ich glaube "spritzen" wäre nicht so beliebt. (Klar, man gewöhnt sich dran. Aber wenn man ganz anfangs die Wahl hätte..?)

Zitat

Und dieser 1% bioverfügbarkeit traue ich auch noch nicht 100%ig. Aus dem abstract geht ja leider die quelle dieser zahl nicht hervor. Die werden die doch wohl nicht aus dieser Einzellfallbeobachtung abgeleitet haben?
Weiss ich auch nicht. Habe ich denke mal wenn an Sprays & Pillen gearbeitet wird bzw die teilweise schon auf dem Markt waren, dann wird man aus der Forschung doch irgendwelche grobe Zahlen haben.

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Ich komme immer noch nicht auf diese Exubera Bong klar. :pupillen:

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Freitag, 28. September 2018, 07:50

Irgendwann ist man bestimmt so weit, dass dsa Insulin auch oral verpackt wirkt wie das injizierte. Und dann, dann gibt es die Cola direkt mit Insulin im Glas. Man streift bei (M)Edeka(l) durch die Gänge und sucht die Getränkekisten mit Faktor 1.45 :D

Die Auswertung der letzten Studie ist auch interessant: http://www.mannkindcorp.com/assets/Berge…bility-Mode.pdf
Man muss die Statistik nur entsprechend lesen und schon sieht es auf dem Papier gut aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gummihupe« (28. September 2018, 07:55)


Arbyter

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Freitag, 28. September 2018, 08:18

An oralem Insulin wird ja auch geforscht, aber von der Dosierung stell ich mir das auch lustig vor. Es müsste ja auch unterschiedliche Dosierungen geben, entsprechend nimmt man dann ein ganzes Arsenal immer mit?

Das könnte man lösen wie bei Pankreatin, dass die Enzyme liefert, falls die Bauchspeicheldrüse nicht genügend abgibt oder wie beim Typ 3 c gar nicht mehr da ist. Pankreatinpulver wird in kleine, säurestabile Micropellets gepresst und meist in Kapseln mit einer bestimmten Wirkstoffmenge portioniert. Es gibt aber auch Darreichungsformen ohne Kapsel. Dazu gehört dann ein spezieller 'Messlöffel' mit dem die gewünschte Menge der kleinen Enzymkügelchen ziemlich genau bemessen werden kann.

Liebe Grüße vom Arbyter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arbyter« (28. September 2018, 09:59)


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