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Dienstag, 29. Mai 2018, 09:30

Ja, ich habe das tatsächlich ausgesessen. Ich habe das mit der Ketose nämlich genau anders herum verstanden. Zu viele KH könnten mich aus der Ketose hauen. Wo genau die KH Menge/Grenze liegt ist ja bei jedem unterschiedlich. Da hätte der Traubenzucker sprichwörtlich "das Fass zu m Überlaufen bringen können". Genau das wollte ich vermeiden. Mein Fazit ist nun, das Radfahren etwas entspannter anzugehen, bis es funktioniert.
Das ist ein Logikfehler, den viele machen. Die Ketose kommt nicht dadurch zustande, dass wenig Kohlenhydrate aufgenommen werden, sondern dadurch, dass wenig Insulin im Körper ist. Insulin hemmt den Abbau von Fettsäuren (ß-Oxidation) zu Acetyl-CoA. Ist sehr wenig Insulin im Körper, dann wird folglich jede Menge Acetyl-CoA produziert. Acetyl-CoA wiederum wird im Citratzyklus weiter zu CO2 und Wasser abgebaut und dabei Energie gewonnen. Fällt jedoch sehr viel Acetyl-CoA an, dann "kommt der Citratzyklus nicht mehr hinterher", das Acetyl-CoA akkumuliert im Körper und reagiert spontan zu Ketonkörpern.

Insulin verringert also den Abbau von Fettsäuren, verringert damit das anfallende Acetyl-CoA und stoppt so die Ketonkörperbildung. Kohlenhydrate an sich haben damit nur insofern etwas zu tun, dass beim Nicht-Diabetiker die Aufnahme von Kohlenhydraten zwangsläufig zu einer Ausschüttung von Insulin führt. Wir Typ 1er haben den "Luxus", dass das nicht passiert. Man sieht es ja an der diabetischen Ketoazidose: Wenn du komplett aufhörst Insulin zu spritzen, dann kannst du so viele Kohlenhydrate in dich reinschaufeln wie du willst, du wirst trotzdem in der Ketoazidose landen, die nichts anderes ist als eine extreme Ketose.

Kurz gesagt: Die Insulinmenge im Körper ist das entscheidende. Wenn das Insulin mal im Körper ist, dann hilft das Sparen von Kohlenhydraten nicht, die Ketose aufrecht zu erhalten.


Ich sehe gerade, dass du erst seit Mai 2017 Diabetes hast. Wenn du noch viel Restproduktion hast, dann gilt obiges nur bedingt, da dein Körper möglicherweise etwas Insulin ausgeschüttet hätte, wenn du mit KH reagiert hättest. Dennoch hätten dich auch dann 2 Plättchen Traubenzucker sehr wahrscheinlich nicht aus der Ketose geworfen. Du tust dir und deiner Gesundheit wirklich keinen Gefallen, wenn du dir so früh schon Hypo-Wahrnehmungsstörungen "antrainierst".

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Ove

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Dienstag, 29. Mai 2018, 12:06

...Ansonsten ist halt gängige Meinung: ausreichend Kohlenhydrate für Sport... und genau das ist eben nicht mein Fahrplan. Es soll einfach ohne funktionieren...
Der Weg dahin wäre dann aus meiner Sicht, im Vorwege die Insulingabe entsprechend herunterzufahren statt die KH zu erhöhen.
Wenn der BZ erstmal im Hypo-Bereich ist, solltest du auf jeden Fall sofort reagieren.

Warum eigentlich soll es ohne KH funktionieren?

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Dienstag, 29. Mai 2018, 13:09

Warum eigentlich soll es ohne KH funktionieren?
Weil es für mich einfach keinen Sinn macht, extra KH für oder direkt beim Sport zuzuführen. Das wollte ich alles hinter mir lassen. Deshalb habe ich mich ja von den Kohlenhydraten weitestgehend entfernt und auf Keto umgestellt. So kann ich, weil kein aktives (Bolus)- Insulin mehr an Bord ist, dann auch spontan zum Sport gehen. Der letzte Bolus war ja eigentlich auch schon "verarbeitet", lag ja schon ich glaube mehr als 5 Stunden zurück. Es muss halt dann einfach am Unterschied der beiden Sportarten liegen. Denn wie schon erwähnt beim Laufen klappt es. Das klappt es sogar, wenn noch eine IE aktiv ist.

Pelzlöffel

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 07:31

Ich komme nochmal zurück zu dem Beitrag von Pelzlöffel und der Hollandrad-Erfahrung. Demnach deute ich meinen BZ-.Abfall dahingehend, dass das Radfahren im Studio nicht so anstrengend daherkommt, wie das Laufen. Beim nächsten Mal werde ich einfach mal ein paar Stufen drauf legen und schauen, was passiert.
Ich glaube die Intensität der Anstrengung ist das eine, das andere ist aber die Art der Bewegung.
Beim laufen gibt es die Flugphase nach der die Muskeln das Körpergewicht plötzlich abfangen müssen. Beim radfahren ist die Belastung gleichmäßiger. Oder noch anders: Kniebeugen. Da werden auch die Beine benutzt aber auf wieder andere Weise.
Keine Ahnung was dabei im Körper vor sich geht aber es sind ja alles ganz unterschiedliche Arten die gleichen Muskeln zu bewegen. Daher wundert es mich nicht dass der BZ mal so und mal so reagiert.

Zitat

Beim nächsten Mal werde ich einfach mal ein paar Stufen drauf legen und schauen, was passiert.
Hm nach dem BZ würde ich die Intensität nicht aussuchen. Meistens hat man ja neben einem guten BZ Verlauf noch andere Trainingsziele.
Ist ein Cardio-Rad das gleiche wie ein Ergometer?
Beim Fahrrad-ergometer trainiert man glaube ich nach Puls und Watt. Also die Belastung wird so gewählt dass man 60%-90% des Maximalpuls erreicht. Je nachdem wie fit man ist und was man trainieren will. Oder so. Am effektivsten mit wechseln zwischen anaerober/aerober Anstrengung.
Vielleicht lieber einen passenden Trainingsplan suchen bzw erstellen lassen und dann gucken wie man den BZ irgendwie zur Koorperation bekommt.

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 08:25

Ist ein Cardio-Rad das gleiche wie ein Ergometer?
ja das ist es. Und ja ich trainiere nach Puls und Watt auf dem Ergometer. M. E. bin ich im aeroben Bereich, also im niedrigeren Pulsbereich, als beim Laufen. Das mit dem Trainingsplan ist ja theoretisch eine tolle Sache, wenn es dafür kompetente Trainer oder Diaberater bzw. Ärzte geben würde. Leider ist es ja in der Praxis eher so, dass man mit diesen Dingen eher alleine bzw. mit Euch zusammen nach Lösungen sucht. Gerne hätte ich einen Personaltrainer, der mir sagt, wann ich was tun oder lassen sollte. Ich bin aber kein Profisportler und habe hier die Beratung die ich brauche.
Diese Woche bin ich beruflich etwas eingespannt, aber dann lege ich wieder los. Ich will es einfach ausprobieren und mich bzw. meinen Stoffwechsel so trainieren, dass es auch auf dem Ergometer gut für mich verläuft. Diese UZ-Gefahr nervt einfach nur und macht mich einfach fertig. Das muss ich einfach nicht haben. Es wundert mich eben, weil ich auch extrem wenig Insulin benötige. Wahrscheinlich war meine BSD der Meinung, mich zusätzlich mal wieder mit Insulin versorgen zu müssen. Wenig Insulin heißt bei mir bis zu 5 IE am Tag. Lantus 7 IE. Also von viel kann da nicht wirklich die Rede sein.

Ich finde es prima, dass Ihr mir so viele Infos zukommen lasst. Das hilft mir sehr und baut mich weiter auf.

DANKE

Ove

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Mittwoch, 30. Mai 2018, 11:06

Wenn Du ohne aktiven Bolus unterzuckerst, kann es ja fast nur am Basal-Insulin liegen. Oder an deiner körpereigenen Restproduktion kombiniert mit dem Lantus.
Ich benötige 5IE Lantus am Tag bei 70kg Körpergewicht und in meiner Remissionsphase war ich auf 3IE runter. Es geht also noch weniger :)
Vielleicht ergibt bei Dir Remission + Lantus + Low Carb + Sport insgesamt eine etwas zu "harte" BZ-Einstellung.

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Donnerstag, 7. Juni 2018, 14:57

Ganz ehrlich gesagt, ich halte nichts von Sport ohne Kohlenhydrate. Selbst Gesunde hauen sich während des Sports Energie rein, Siehe Tennis, Radsport.
Der Körper braucht Energie, wenn ich sie ihm nicht gebe, holt er sich erstmal woanders her (Leber und Muskeln), wenn er denn kann und wenn's da was zu holen gibt und macht schließlich irgendwann schlapp. Siehe auch Hungerast bei Gesunden... .
Ich spreche hier jetzt nicht von kurzzeitigen Belastungen oder Trainings von einer halben Stunde oder so. Sondern intensiven Sport von zwei oder mehr Stunden

Ich selbst fahr Mountainbike und drei bis vier Stunden inkl. An- und Abfahrt werden es meistens. Bei Gruppenfahrten auch länger, aber dann gemächlicher. Das können bei kürzeren ca dreistündigen Touren, trotzallem schon mal 700hm mit 46km sein. Wenn ich allein und somit schneller unterwegs bin.

Wahrscheinlich war meine BSD der Meinung, mich zusätzlich mal wieder mit Insulin versorgen zu müssen.

Ich weiß nicht ob es bei Gesunden und Diabetikern unterschiede gibt, aber das macht die BSD im Normalfall nicht. Und ich denke auch bei Diabetikern in der Remissionphase nicht..
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Donnerstag, 7. Juni 2018, 15:14

Ganz ehrlich gesagt, ich halte nichts von Sport ohne Kohlenhydrate. Selbst Gesunde hauen sich während des Sports Energie rein, Siehe Tennis, Radsport.
Der Körper braucht Energie, wenn ich sie ihm nicht gebe, holt er sich erstmal woanders her (Leber und Muskeln), wenn er denn kann und wenn's da was zu holen gibt und macht schließlich irgendwann schlapp und oder unterzuckert, siehe auch Hungerast bei Gesunden... .
Ich spreche hier jetzt nicht von kurzzeitigen Belastungen oder Trainings von einer halben Stunde oder so. Sondern intensiven Sport von zwei oder mehr Stunden

Ich selbst fahr Mountainbike und drei bis vier Stunden inkl. An- und Abfahrt werden es meistens. Bei Gruppenfahrten auch länger Das können bei kürzeren ca dreistündigen Touren, schon mal 700hm mit 46km sein. Wenn ich allein und somit schneller unterwegs bin.

Sport OHNE Kohlenhydrate geht nicht. Im Essen ist immer ein bisschen drin.

Aber schließe nicht von deinen Erfahrungen auf das, was durchaus möglich ist.

Ich empfehle dir mal das Buch "The art and Science of Low Carbohydrate Performance" von Volek und Phinney, sowie "Primal Endurance" von Mark Sisson / Brand Kearns als theoretische Grundlage. Vielleicht siehst du deine Aussage dann etwas anders.

Ich selber hab kein Problem einen Halbmarathon - ohne Nahrung vorher - zu laufen.
Auch 80km bin ich am Stück schon geradelt, nüchtern.
Letztes Wochenende bin ich ein OCR Rennen gelaufen und wurde Erster in meiner AK. Als Wettkampffrühstück gabs ein Rührei mit Speck. Okay, mit 8km war die Strecke nicht lange genug, um an meine Glycogengrenzen zu kommen. Aber schmunzeln musste ich bei den ganzen Bananenständen alle paar KM schon...


Ein Freund von mir ist kürzlich 600km-Brevet mit 4500hm geradelt, als Nahrung lediglich eine Mischung aus Nussfett, Eiweiß und 5% Kohlenhydrate.

Arne Gabius sportelt nach der Methode "Train low, compete high", so wie viele andere Profi-Ausdauersportler mittlerweile.


Low Carb und Sport ist ein schwieriges Thema weil man schnell an Grenzen stoßen kann, aber es geht wenn man weiß wie.

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Donnerstag, 7. Juni 2018, 15:14

Ganz ehrlich gesagt, ich halte nichts von Sport ohne Kohlenhydrate.


Bei kraftintensivem Sport wie Radfahren oder Schwimmen bin ich bei dir.
Bei reinem Ausdauersport, wie Laufen, brauchst du keine KH.

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House

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Donnerstag, 7. Juni 2018, 20:04


Sport OHNE Kohlenhydrate geht nicht. Im Essen ist immer ein bisschen drin.


Na, dann sind wir im Grunde ja einer Meinung. ;)


Ich empfehle dir mal das Buch "The art and Science of Low Carbohydrate Performance" von Volek und Phinney, sowie "Primal Endurance" von Mark Sisson / Brand Kearns als theoretische Grundlage.


Von Low Carb war in meinem Beitrag keine Rede, wenn doch bekommst Du ein Bier ;)
Aber davon ab, ob Sport oder nicht, ich halte nichts von Low Carb. Hab ich nicht gemacht, mach ich nicht und werde ich höchst wahrscheinlich nicht machen.Ich wüßte euch nicht wofür, nur um Blutzuckerspitzen zu vermeiden und eventuell eine bessere Einstellung hin zu bekommen?

Ich denke mit einem Augenmerk auf GI und Ballaststoffen, kann man da auch was machen, ohne groß auf KH/ Energie zu verzichten.Und natürlich sollte man sowieso nur soviel Energie zu sich nehmen, wie wirklich nötig.
Doch bei den meisten ist das ja anders herum, reinhauen was geht ohne nachdenken bzw. werden immer inaktiver, doch essen die gleichen Mengen. Irgendwann kommen sie dann darauf, oh jetzt muß ich mich mal bewegen und regelmäßig Sport machen, um Pfunde runter zu bekommen...

Ja, ich weiß. Ich als untergewichtiger Hobbysportler hab gut reden ;)


Ich selber hab kein Problem einen Halbmarathon - ohne Nahrung vorher - zu laufen.
Auch 80km bin ich am Stück schon geradelt, nüchtern.


Das ist ja auch immer abhängig davon wie trainiert man ist. Der eine kommt schon nach einer halben Stunden an seine Glycogengrenzen, weil er es nicht gwohnt ist der andere erst nach Stunden. Ich selbst hab auch erst vor einen Monat wieder angefangen und will auch gar nicht behaupten das ich schon fit bin.
Leider ist das Wetter ja auch seit einigen Jahren sehr unbeständig.


Bei reinem Ausdauersport, wie Laufen, brauchst du keine KH.


Hängt von der Dauer/Länge ab. Beim Marathon bezweifel ich das.
Und dann sag mir doch bitte mal einer warum Profisportler immer KH zu sich nehmen?. Ja sogar die Profiradsportler die auf die Tour de France hintrainiert haben und hochtrainiert sind (und wahrscheinlich wieder hoch gedopt) und müssen sich trotzdem KH reinhauen? Ist ja ganz bestimmt nicht so, als ob sie das aus reiner Lust und Laune machen.

Und was ist denn mit dem Muskelauffülleffekt? Hab ich da nicht schon einen Teil meiner Reserven, KH/Glykogen verbrannt? Und warum dem nicht zuvor kommen, so das der Muskelauffülleffekt weniger stark ist?
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Freitag, 8. Juni 2018, 08:33

Und was ist denn mit dem Muskelauffülleffekt? Hab ich da nicht schon einen Teil meiner Reserven, KH/Glykogen verbrannt? Und warum dem nicht zuvor kommen, so das der Muskelauffülleffekt weniger stark ist?
Je besser man im Fettstoffwechsel trainiert ist, desto weniger Glycogen wird genutzt und entsprechend weniger muss aufgefüllt werden. Auch Marathondistanzen und Ultras sind bei entsprechendem Training möglich. Es zeigt sich sogar, dass nach der Anstrengung Laktat im Muskel wieder direkt in Glycogen umgewandelt wird, sodass der Auffülleffekt entsprechend gering ist, die Schwankungen im BZ gering ausfallen. Wie gesagt, das Buch von Volek & Phinney ist hier der Goldstandard.

Profisportler trainieren low um die Fettoxidationsrate zu trainieren, machen den Wettkampf aber High Carb um alle Reserven einsetzen zu können. Mich unterscheidet das von einem Profi. Ich will möglichst stressfrei, ohne LOWs und HIGHs, Korrekturen, Zwischenmessungen etc im Ziel ankommen. Pace ist mir nicht wichtig, ob ich jetzt 1:30 für den HM brauche oder 1:40, ist mir jetzt schnuppe.

Je besser man im fettstoffwechsel trainiert ist, desto weiter verschiebt sich die Grenze, ab welcher Belastung Glukose im Muskel verwendet wird. ich kann hochintensives HIIT Intervalltraining machen ohne dass mein BZ Karussell fährt und ohne dass mir irgendwie Kraft fehlen würde. Alles eine Frage des Trainings.
Wer aber meint, von heute auf morgen von high carb auf low (no) carb umsteigen zu können, der irrt sich. Die Flexibilität muss man bewusst trainieren und kommt nicht von alleine.

Aber was ich hier schreibe, ist wohl eh egal. Du hast deine Einstellung und Meinung, das ist okay.

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Grounded

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Freitag, 8. Juni 2018, 21:33

Ich will auch keinen von irgendwas abbringen.
Meinetwegen sollen Leute auch Sport machen ohne KH, ob trainiert oder nicht..Ich würde es nicht.
Aber ich sehe keinen Grund, wenn mein Körpergewicht stimmt, eine LC Ernährung zu machen und auch noch Sport ohne KH nur weil man Diabetes hat. Von einer LC Ernährung bezüglich Wettkampfes oder Fitnesstrainings war hier ja auch keine Rede.

Klar, wenn man trainiert ist braucht man weniger Energie, wollte ich auch nicht abstreiten. Aber ganz ohne?

BTW
Ich wollt nochmal mal auf die 5% KH die Du erwähnt hast zurück kommen. Dir ist aber schon klar das es so erstmal nichtssagend ist, oder? 5% von was? Einer Banane oder 20? Oder 5% von sonst 24g KH? ;)
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Isirany

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Samstag, 9. Juni 2018, 06:12

Ich mache auch kein low carb, aber es gibt mehr als deine genannten Gründe:
Natürlich bessere BZ-Einstellung, beispielsweise auch bei MODY.
Gewichtsabnahme
Aber auch einfach nur besseres Wohlbefinden.
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Sonntag, 10. Juni 2018, 12:06

Vielen herzlichen Dank für Eure Aussagen. Vielleicht habe ich mich ja etwas falsch ausgedrückt. Mir ging es darum, dass ich auch das Radeln/Ergometertraining ohne zusätzliche Sport-KEs absolvieren kann. Dass wir nicht ganz ohne KH durch die Welt tingeln, ist mir bewusst. Die BZ-Werte steigen/sinken je nach Belastung/Intensität und sind auch abhängig vom Trainingszustand. Ich konnte letzte Woche beim Belastungs-EKG feststellen, dass die Werte bei höherer Belastung steigen. Demnach werde ich auch im Studio auf dem Ergometer die Belastung steigern, also einen anderen Trainingsschwerpunkt setzen, damit ich gut durch den Sport komme.

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JohnDoe80

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Sonntag, 10. Juni 2018, 16:37

Hi Sonderwunsch, meine Erfahrung ist, dass längere Sporteinheiten, egal was, egal welche Intensität, i.d.R. nur dann ohne zusätzliche Kohlenhydrate gehen, wenn man sein Basalinsulin extrem runterschraubt. In Zeiten höherer körperlicher Belastung war ich schon von ca. 18 IE auf ca. 3 runter. Ich hab dabei trotzdem noch ordentlich Kohlenhydrate futtern müssen, ca. 4 BE einfach nur so zwischen den Mahlzeiten.

Das wirkt sich natürlich aus, wenn die Belastung dann vorüber ist und man sich wieder normal einstellen muss. Es stellt sich also die Frage, wie weit man in dieser Hinsicht gehen sollte. Es könnte entspannter sein, es nicht zu übertreiben.

Vielleicht ist auch eine interessante Erwägung, dass Du, unabhängig von Deiner Ernährungsform, Kohlenhydratreserven, vor allem auch die der Muskeln, abbaust, wenn Du mit sehr wenig Insulin trainierst. Das erhöht natürlich nach dem Sport, sobald Du wieder Insulin einsetzt Dein Unterzuckerungsrisiko. Die Muskeln saugen dann halt selbst bei recht wenig Insulin gierig alles auf was kommt.

Versteh mich nicht falsch, ich halte es für normal und gesund, die Speicher auch mal leer zu machen aber ich denke, man lebt sicherer, wenn man sich möglichst detailliert veranschaulicht, was gerade abläuft. Wenn ich beispielsweise Sport mache und hab danach noch was anspruchsvolles vor, seh ich zu, dass ich beim Sport schon ein bisschen Insulinwirkung hab und futter halt ne Banane o.ä.

Gruß, J

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Montag, 11. Juni 2018, 14:58

Hi Sonderwunsch, meine Erfahrung ist, dass längere Sporteinheiten, egal was, egal welche Intensität, i.d.R. nur dann ohne zusätzliche Kohlenhydrate gehen, wenn man sein Basalinsulin extrem runterschraubt. In Zeiten höherer körperlicher Belastung war ich schon von ca. 18 IE auf ca. 3 runter. Ich hab dabei trotzdem noch ordentlich Kohlenhydrate futtern müssen, ca. 4 BE einfach nur so zwischen den Mahlzeiten.


Also bei mir ist das nicht so. Mein Basalbedarf ist immer gleich.
Hatte gestern einen 25km Trainingslauf (mittlere Pace, 6min/km) gemacht, kurz davor meine üblichen 5 IE Levemir gespritzt und Quark und ein Ei gefrühstückt. War alles gut, Problem war eher die Hitze. Während dem Lauf gabs halt Wasser, danach ein lecker Mittagessen mit Fleisch und Kohlrabi-Pommes. Mittags hab ich dann zugeschlagen, da gab es ein Plundergebäck mit Eis aus dem Tk mit 60g Carbs. Hat mich angelacht.
Was mir aufgefallen ist, nach so einer langen Einheit kommt mir vor, als habe ich danach einen leicht erhöhten Nüchtern-BZ. Dies würde eher dafür sprechen, kurzzeitig das Basal zu erhöhen. Ggf. ist dies durch den Auffülleffekt bedingt.

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Montag, 11. Juni 2018, 15:28

Mag daran liegen, dass ich keine low carb Ernährung mache.

Johanna25

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Montag, 11. Juni 2018, 15:33

Also ich gehe immer nüchtern joggen, ich meine, noch vor dem Frühstück :whistling:
Das ist die beste Zeit für mich. Meine Wert steigen immer morgens nach dem Aufstehen etwas zu hoch (warte diesbezügl. auf meine Pumpe), jedoch starte ich mit ca. 160. Ich jogge täglich um 6 Uhr ca. 30 Minuten, mein BZ bleibt dann konstant. Aus diesem Grund spritze ich auch keine Korrektur morgens, da ich ein Spätfrühstücker bin, lande ich bei 170 und mehr noch vor dem Frühstück um ca. 9-10 Uhr, und dann gibt es Bolus plus Korrektur. Ich traue mich nicht vor dem Joggen zu korrigieren. Manchmal meditiere ich statt zu joggen, auch um 6 Uhr eine halbe Stunde, dann steigen meine Werte ein wenig mehr. Ist sehr wohl auch anstrengend für den Körper ^^
Mal schauen, wie lange es so funktioniert. Es hat sich schon sehr viel seit letztem Jahr verändert :patsch:
Signatur „Immer wird sich irgendwo ein Eskimo finden, der den
Kongolesen erklärt, wie man mit Hitzewellen fertig wird“ [S.J.Lec]

House

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Mittwoch, 13. Juni 2018, 00:11


...
Aber auch einfach nur besseres Wohlbefinden.
Bessere Haut (Akne)
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Verbesserung beo verschiedensten Krankheiten


Tut mir leid das Dir das nicht abnehme, denn nichts davon ist auch nur ansatzweise irgendwie nachgewiesen oder gar in Studien belegt So kann Akne z.B. von so vielen Dingen abhängig sein, wie Streß, viel scharfes Essen, viel Fettzufuhr etc. p.p. Deswegen möchte ich auch gar nicht wissen, woher Du das Wissen darüber nimmst. Auch so als nicht Low Carber. ;)

Überhaupt ist das meiste worauf sich die Low Carb Vertreter stützen Annahmen und Thesen. Aber auch genauso sind die Kohlenhydratvertreter nicht wirklich in der Lage dem Low Carb etwas schlechtes anzulasten weil Studien nur halbherzig oder oberflächlich durchgeführt wurden.
.


Von demher: jeder wie er denkt und sich wohl fühlt :)

Jo

Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn ich so 4-5h MTB mache in einer Gruppe, nehme ich keine KH (oder erst am Ende) zu mir weil der BZ im Normbereich bleibt (bei geringerem Basal) oder erhöht ist, bzw sich erhöht Jedoch hab ich dann zum Ende hin meist eine leichte Übelkeit. Fahre ich alleine muß ich, obwohl Basal kräftig reduziert, einiges an KH zu mir nehmen und hab keinerlei Übelkeitserscheinungen.
Muß natürlich nicht an den KH liegen, aber eine andere Erklärung hab ich nicht.
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Donnerstag, 14. Juni 2018, 14:00

...

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Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn ich so 4-5h MTB mache in einer Gruppe, nehme ich keine KH (oder erst am Ende) zu mir weil der BZ im Normbereich bleibt (bei geringerem Basal) oder erhöht ist, bzw sich erhöht Jedoch hab ich dann zum Ende hin meist eine leichte Übelkeit. Fahre ich alleine muß ich, obwohl Basal kräftig reduziert, einiges an KH zu mir nehmen und hab keinerlei Übelkeitserscheinungen.
Muß natürlich nicht an den KH liegen, aber eine andere Erklärung hab ich nicht.

Hallo,

leider werden bei Low-Carb-Beispielen mit Sportlern meist oder immer gesunde Menschen herangezogen und deren Stoffwechsel darf nicht mit einem kranken Stoffwechsel verglichen werden.
Ein gesunder Stoffwechsel kann nicht langfristig übersäuern.
Wenn man beim Sport die Basalversorgung länger reduziert bzw. stark reduziert, dann ist es nur eine Frage der Zeit bis sich eine Ketoazidose einstellt.
Wenn sich Übelkeit einstellt, dann ist der Körper schon in einem kritischen Zustand und es sollte sofort Insulin gegeben werden.
Der BZ wird immer als Maß-der-Dinge herangezogen, aber ist nicht immer der maßgebliche Indikator. Der BZ kann auch eine Ketoazidose verschleiern.
Es gibt zum Beispiel die Medikationen, die vermehrt Glukose ausschwemmen.
Durch das vermehrte Ausschwemmen kann der BZ den Schwell-Wert nicht überschreiten, sodass bei einem Insulinmangel mit Ketoazidose der BZ unbedenklich ist. Leider ist soetwas sehr gefährlich und die normale Warnstrategie versagt.
Bei Übelkeit sollte ein Azetontest unbedingt gemacht werden!
Bei einer stundenlangen Basalabsenkung können sämtliche Pufferstoffe, die eine Übersäuerung verhindern, verbraucht werden.
Wenn die Pufferstoffe verbraucht sind und Entsäuerung über die Atmung nicht mehr ausreicht, dann wird durch Ausbringen von Magensäure ultimativ entsäuert.
Allerdings kann auch im Zusammenhang mit Sport eine sehr hohe Belastung zur Übersäuerung führen. Wenn man an die Leistungsgrenze geht, dann wird logischerweise viel Laktat produziert, welches extrem säuert.
Bei einem trainierten Sportler sind aber genügend Pufferstoffe vorhanden, welche den pH-Wert sofort neutralisieren.
Sollten die Pufferstoffe nicht ausreichend sein oder komplett verbraucht sein, dann wird auch sofort gekotzt. Man findet das sehr oft bei Nicht-Sportlern beim Sprinttraining.
Nach dem zweiten Vollsprint entleert sich schon der Magen, leider schon öfter mitbekommen auf der Tartanbahn, unter dem Motto: „trainieren für das Sportabzeichen“.
Es ist also bei Ausdauerbelastungen sinnvoll Kohlenhydrate zuzuführen, weil somit die Basalversorgung erhöht werden kann und das Insulin die Übersäuerung mindert.
Ein Diabetiker kann nicht wie ein gesunder Sportler bei hoher Ketonwertigkeit automatisch durch eine kleine Insulinausschüttung den pH-Wert absenken, somit die Azidose verhindern.
Ein Diabetiker muss zum Verhindern einer beginnenden azidösen Ketonwertigkeit extern Insulin zuführen - auch beim Sport - nur wer macht das und wie genau soll man das feststellen?
Laktat säuert ebenfalls extrem, es wandelt sich auch komplett in Glukose um, sodass der BZ deutlich ansteigt.

Viel Erfolg beim Sport

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