guenni81

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Mittwoch, 4. April 2018, 21:01

Umstellung von Lantus auf Levemir

Hallo Zusammen,
ich hätte da mal ne Frage an die Levemir Nutzer unter euch. Und zwar habe ich das Problem das mein BZ ab Morgens ca. 07:00 bis 12:00 am steigen ist. Jetzt bin ich diese Woche von Lantus auf Levemir gewechselt und komme mal zumindest bis jetzt mit dem Levemir noch nicht so ganz klar. Im Moment spritze ich einmal Mittags um 12 Uhr ca. 14 Einheiten und Abends um 23:00 +- 30 Minuten 24 Einheiten. Mit den 24 Einheiten komme ich dann auch gut bis 12 Uhr, allerdings habe ich dann das Problem das ich Nachts in den Unterzucker rutsche, was natürlich auch nicht so Sinn der Sache ist. Ich bin zu Zeit am überlegen ob ich nicht erst Morgens um 05:00 - 06:00 Uhr die höhere Dosis (muss man schauen mit was man über den Tag komm) spritze und Abends dann eher eine kleinere Dosis um über die Nacht zu kommen. Kennt eventuell jemand diese Problematik? Wie spritzt Ihr von den Uhrzeiten her da am besten?

Jogi

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Mittwoch, 4. April 2018, 21:49

Also ich würd ja meinen das dass nicht so schnell geht mit der Umstellerei. Und wegen des Unterzuckerns, einfach die Menge verringern, ca. 21 erstmal testen.


Ich pumpe das Zeug immer zwischen 09.30 und 10 rein, morgens wie abends

morgens 20 Einheiten ,abends 22

guenni81

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Mittwoch, 4. April 2018, 21:55

Genau da liegt ja mein Problem. Wenn ich Abends die Menge reduziere geht mir Morgens das Basal (<24) aus und wenn ich so viel reinhaue dann rutsche ich Nachts in den Unterzucker. Ich versuche es mal auf alle Fälle mit dem Morgens injezieren, mehr wie nicht funktionieren kann es ja schließlich nicht. ;)

Arbyter

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Donnerstag, 5. April 2018, 07:49

Anfangs habe ich das abendliche Levemir so gegen 18:00 - 19:00 Uhr gespritzt. Das führte lt. Libre zu steigendem BZ am führen Morgen ab ca. 4:00 Uhr.

Dann hab ich neben einer kleinen Dosisanpassung (aktuell gibts abends 26 iE) den Injektionszeitpunkt immer weiter nach hinten verschoben. Der liegt momentan etwa zwischen 22:30 und 23:30 Uhr das Ergebnis ist für mich okay. So komme ich morgens mit guten Werten an und, auch wenn die nächtliche Kurve einen 'ganz leichten Hängebauch' hat, rutsche nachts nicht zu tief ab. Und morgens nach dem Aufstehen brauche ich sowieso einen kräftigen Schuss Bolus fürs ausgeprägte Aufstehphänomen.

Weiß ja nicht, wie deine Schlafgewohnheiten so sind. Wäre eine Verteilung auf 3 Injektionszeiten vielleicht eine Möglichkeit?

Liebe Grüße vom Arbyter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arbyter« (5. April 2018, 08:02)


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Donnerstag, 5. April 2018, 07:58

Nach der Umstellung bin ich bei morgens 800–10 Einheiten,Abends 2100–24 Einheiten,passt.
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Donnerstag, 5. April 2018, 09:28

Wenn Du vormittags eine Lücke hast, dann spritze doch die Tagesdosis früher, also schon nach dem Aufstehen. Levemir fängt ca. 1-2 Stunden nach Injektion zu wirken an und hat zu beginn einen leichten Wirkgipfel. Das sollte Dich über die Basallücke am Vormittag bringen.
Im schlimmsten Fall führt es dann dazu, dass Du abends Probleme bekommst, aber das muss man eben ausproblieren.

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Donnerstag, 5. April 2018, 12:38

Evtl. solltest du auch vor dem Schlafengehen noch eine Kleinigkeit essen ( wie Tiger 1982), um nicht Nachts in die UZ zu rutschen.

guenni81

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Donnerstag, 5. April 2018, 16:24

Anfangs habe ich das abendliche Levemir so gegen 18:00 - 19:00 Uhr gespritzt. Das führte lt. Libre zu steigendem BZ am führen Morgen ab ca. 4:00 Uhr.

Dann hab ich neben einer kleinen Dosisanpassung (aktuell gibts abends 26 iE) den Injektionszeitpunkt immer weiter nach hinten verschoben. Der liegt momentan etwa zwischen 22:30 und 23:30 Uhr das Ergebnis ist für mich okay. So komme ich morgens mit guten Werten an und, auch wenn die nächtliche Kurve einen 'ganz leichten Hängebauch' hat, rutsche nachts nicht zu tief ab. Und morgens nach dem Aufstehen brauche ich sowieso einen kräftigen Schuss Bolus fürs ausgeprägte Aufstehphänomen.

Weiß ja nicht, wie deine Schlafgewohnheiten so sind. Wäre eine Verteilung auf 3 Injektionszeiten vielleicht eine Möglichkeit?

Ich würde es auch gerne so machen, aber wie schon gesagt rutsche ich Nachts dann total ab.
Das mit 3 Injektionen hab ich mir auch schon überlegt und bin momentan am Probieren wie es am besten funktionieren könnte. Die Frage ist nur ob es bei dem Insulin bleiben wird oder meine Dia Fee da nen Anfall kriegt und das anderster lösen will. Leider haben die diese Woche natürlich Urlaub in der Praxis, was auch sonst. :D
Meine Schlafgewohnheiten sind je nach Arbeitswoche / Wochenende oder Urlaub anderster. ;)

Wenn Du vormittags eine Lücke hast, dann spritze doch die Tagesdosis früher, also schon nach dem Aufstehen. Levemir fängt ca. 1-2 Stunden nach Injektion zu wirken an und hat zu beginn einen leichten Wirkgipfel. Das sollte Dich über die Basallücke am Vormittag bringen.
Im schlimmsten Fall führt es dann dazu, dass Du abends Probleme bekommst, aber das muss man eben ausproblieren.

Diese Lücke hab ich im Endeffekt nur da bei mir das Levemir irgendwie nicht so lange hält. Mit 20 Einheiten komme ich auf grade mal 7 Stunden Wirkung. Das mit dem Aufstehen bin ich ab heute im Testen.

Evtl. solltest du auch vor dem Schlafengehen noch eine Kleinigkeit essen ( wie Tiger 1982), um nicht Nachts in die UZ zu rutschen.

Naja, seh ich nicht so als die beste Lösung an und will es eigentlich vermeiden. Wie schnell hat man dann wieder die Kilos drauf die man sich da mühsam runter arbeitet. :D


So, ich hab heute Morgen dann direkt mal nach dem Aufstehen (5 Uhr) 20 Einheiten von dem Levemir rein gehauen. Die haben dann immerhin bis 12 Uhr durchgehalten, mit leichtem Anstieg. Morgen werd ich die Dosis mal erhöhen was ich auch schon erwartet habe das dies kommt und weiter schauen. Wenn man dann noch gut über den Abend kommt und halbwegs gut aus der Nacht könnte das wirklich was werden. Bin ich schon mal gespannt drauf.

guenni81

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Samstag, 14. April 2018, 17:07

So, nachdem das mit dem Levemir ca. 1 1/2 - 2 Wochen ne Katastrophe war läuft es seit Montag wieder soweit ganz im Rahmen. Manchmal versteh ich den Diabetes echt nicht.... :hmmmm:

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Samstag, 14. April 2018, 21:38

ICh versthe nicht ganz was mit Levemir bei dir besser werden soll? Dreimal spritzen geht auch mit Lantus. Zweimal sollte aber reichen.

Vergiss nicht auch die kurzen Insuline wirken 4-6 Stunden. Und Lantus oder Levemir vor dem Schlafengehen gespritzt kann in der späten Nacht/frühen moirgen ansteigenden BZ entgegen wirken.

So sollte man eigentlich die Nacht hinbekommen.

Zumindest jeder zweite :)

Also was erhoffst Du Dir von Levemir im Gegensatz zu Lantus? Siehst Du die kürzere Wirkdauer als Vorteil? Aber dafür hast Du das Problem mit den Überschneidungen.
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Samstag, 14. April 2018, 22:21

Das Problem bei mir ist das ich Morgens bis Mittags und dann nochmals Nachmittags mehr Basal brauche da hier Anstiege sind, Bei Lantus ist die Wirkkurve über den Tag gesehen gleich. Das Levemir hat hier eine andere Wirkkurve die weiter nach oben reicht und dann zu einem späteren Zeitpunkt abfällt. Der Gedanke ist also damit das meine Anstiege verhindert werden und ich an den Stunden am Tag an denen ich weniger Basal benötige nicht mehr überdosiert bin. Zumindest hab ich dies so Verstanden. Auch hat Lantus das Problem das wenn du Veränderungen vornimmst diese erst richtig 2-3 Tage später greifen, was natürlich immer so ne Sache ist wenn du von heut auf Morgen einfach mal viel weniger Basal Insulin benötigst. Ist also quasi auch ein gewisses Sicherheitsdenken mit drin. Die 34 Einheiten (hätte wohl aber noch ein wenig höher gemüsst um die Anstiege passend Abzufangen) Lantus waren meiner DiaFee zu viel. Deswegen kam der Umstieg auf Levemir

Claude

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Montag, 16. April 2018, 10:34

Den Anstieg 07:00 bis 12:00 kenne ich, damit ich ich mit auch sehr lange rumgeschlagen.

Bei mir hat ein Aufstehgupf das Problem gelöst.

Wenn ich mir nach dem Aufwachen und vor dem Aufstehen etwas Humalog spritze dann bleibt der Ansteig aus.
Ohne den Gupf schiesst der BZ innerhalb von einer Stunde auf 180 ist dann dann schwer wieder runterzuspritzen.

guenni81

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Montag, 16. April 2018, 16:04

Bei mir hat ein Aufstehgupf das Problem gelöst.

Den Morgengupf knüpel ich ja schon weg. Der weitere Anstieg bleibt dennoch bestehen. Im Moment funktioniert es zumindest so weit, auch wenn ich absolut nicht verstehe wieso die ersten ca. 2 Wochen so ein Chaos damit war:

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