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Samstag, 13. Januar 2018, 09:32

"InPen" FDA-zertifiziert (z. Zt. nur USA)

In den USA kommt ein neuer Pen mit Bluetooth-Funktion auf den Markt. Alarme & Speicher für die vergangenen Injektionen werden dann auf eine zugehörige App ausgelagert. Logisches und modernes Vorgehen, wie ich finde. Infos, wann das Teil bei uns zu haben ist, gibt es noch nicht.
https://www.companionmedical.com/InPen/#

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Samstag, 13. Januar 2018, 11:03

Mein spontanes Bauchgefühl war "noch jemand, der gern an Therapiedaten kommen möchte", aber das ist eine reine Unterstellung meinerseits aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um ein US-Produkt handelt. Was mich aber nach Lesen der Infos auf der Website wirklich stört, ist folgendes: "The InPen lasts for one year...". Bin gespannt, was für einen Preis sie dafür aufrufen!


Lg Hubi
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Samstag, 13. Januar 2018, 11:45

Daran, dass jede neue Hardware mit "super Konnektivität" beworben wird und eine "ganz tolle eigene App" hat (die die Daten abgreift) werden wir uns gewöhnen müssen. So lange das Gerät mit den Apps kompatibel ist, die ich verwenden möchte (und ich somit den Daten-Upload kontrollieren / verhindern kann), wäre mir das wurscht. Aber meine Hoffnung diesbezüglich ist gering.

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Samstag, 13. Januar 2018, 20:30

Das ist gerade so das Problem - jeder kommt mit seiner eigenen App um die Ecke und wir wollen ja unsere Daten nicht gesplittet verwalten - die Blutzuckermessdaten in der App des BZ-Messgeräteherstellers und die Insulindosen in der App des Pen-/Pumpenherstellers. Deshalb hat ja Sidiary (und ähnliche) hochverdient eine große Verbreitung.
Und aufgrund des vollkommen anderen Rechtssystems und Datenschutzes (und nach schlechten Erfahrungen mit dem Kleingedruckten bei Abbott!) fühle ich mich bei EU-Firmen im Zweifel noch sicherer aufgehoben. (Bauchgefühl)

Trotzdem würde ich wirklich gern mal wissen, was der Business Case von diesem Pen ist. Lohnt es sich, einen neuen, technologisch etwas aufgemotzen Pen mit App an den Markt zu bringen? Oder fliegt das nur, wenn man damit Daten gewinnt, die man irgendwie gewinnbringend nutzen oder weitergeben kann? Aber da werde ich wohl dumm sterben... :S

Lg Hubi
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Samstag, 13. Januar 2018, 20:38

Im Vergleich zu einem "analogen" Pen ist auf jeden Fall eine höhere Geldmach-Chance, denke ich. Ich finde (ob es stimmt weiß ich wirklich kein Stück), dass es nicht allzu schwer sein kann, einen Pen mit ein bisschen Software zu bauen. Klar, man muss einige Sachen von vorne konstruieren, durchdenken und dann konstruieren. Aber sobald man mal das kleine bisschen Elektronik drin hat, muss man dort für die nächsten Generationen nicht mehr viel tun. Und in der Software-Anbindung ist ja dann wirklich Cashcow-melk-Potenzial. Da kann man die App kostenpflichtig machen, man kann Werbung platzieren. man kann die Daten einsacken & weiterverkaufen und sie auch für eigene Forschungszwecke nutzen.
Ich als Pen-Bauer würde auf jeden Fall einen Pen mit Software-Anschluss herausbringen, auch weil die jüngere Diabetesgeneration ja automatisch etwas technik-affiner ist.

Das sind nur meine Gedanken, ob das Beschriebene auch realistisch ist, kann ich nicht sagen. Hubi, ich bin absolut bei dir was deinen ersten Absatz angeht. :thumbsup:

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Samstag, 13. Januar 2018, 20:51

....sowas dachte ich mir auch. Der Pen hat mich vom Äußeren her sehr an den Novopen erinnert. Frage mich deshalb, ob wohl bei Novo Nordisk ein Patent abgelaufen ist? Ich vermute, dass das Aufwendigste am Pen immer noch die Mechanik zum exakten Dosieren des Insulins sein dürfte. Wenn man das hat, ist die "Digitalisierung" vemutlich kein Hexenwerk. Und dann noch die Hürde der Zulassung...ist bestimmt ein elendiger Papierkrieg.
Was soll's - wir werden es nicht im Detail erfahren! :)

Lg Hubi
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